Arbeitsmarkt

    Schweizer Arbeitsmarkt kühlt sich ab – auch ohne Iran-Einfluss

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Schweizer Unternehmen treten bei Neueinstellungen auf die Bremse. Die Einstellungsbereitschaft sinkt deutlich – und der Iran-Krieg ist noch nicht eingerichtet.

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    Stellenanzeige in der Schweiz – die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ist zuletzt gesunken. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Beschäftigungsausblick in der Schweiz fällt um 8 Prozent.
    • Die Schweiz liegt neu unter dem europäischen und globalen Durchschnitt.
    • Mit dem Iran-Krieg dürfte sich die Lage weiter verschärfen.

    Die Schweizer Arbeitgeber sind für das zweite Quartal 2026 beim Personalausbau vorsichtig. Laut einer aktuellen Umfrage des Personalvermittlers Manpower hat die Einstellungsbereitschaft deutlich abgenommen. Und dies, obwohl die Auswirkungen des Iran-Kriegs noch nicht einmal berücksichtigt wurden.

    Gemäss der am Dienstag publizierten Studie rechnen die befragten Firmen für das zweite Quartal mit einem Netto-Beschäftigungsausblick (NEO) von 18 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang von 8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal und von 7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

    Rechnest du wegen der aktuellen Unsicherheiten mit Jobproblemen?

    Die Umfrage basiert auf 581 Interviews mit Schweizer Entscheidungsträgern, die zwischen dem 1. Januar und dem 3. Februar durchgeführt wurden. Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind damit noch nicht enthalten.

    Der NEO ergibt sich aus dem Prozentsatz der Arbeitgeber, die einen Anstieg der Einstellungsaktivitäten erwarten, minus dem Prozentsatz der Arbeitgeber, die von einem Rückgang ausgehen.

    Schweiz fällt hinter globalen und europäischen Durchschnitt

    Damit fällt die Schweiz neu hinter den globalen (31 Prozent) und europäischen (21 Prozent) Durchschnitt zurück, wie die Experten schreiben. Hauptgründe für die vorsichtige Stimmung waren Anfang des Jahres die wirtschaftliche Unsicherheit, die schwache globale Nachfrage, die zunehmende Automatisierung sowie der Fokus auf Produktivität.

    Durch den Iran-Krieg und die möglichen negativen Folgen für die Weltwirtschaft dürfte die Unsicherheit inzwischen noch deutlich zugenommen haben.

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    Ein Regionales Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) – die Unsicherheit am Arbeitsmarkt nimmt zu. - Keystone

    Generell setzten die Unternehmen derzeit stärker auf flexible Arbeitsmodelle wie Temporärarbeit, heisst es. «Temporärarbeit scheint ein dauerhafter Bestandteil moderner HR-Strategien zu werden», halten die Manpower-Verantwortlichen fest.

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    Kommentare

    User #6237 (nicht angemeldet)

    Aber Fachkräfte braucht es weiterhin!

    User #6404 (nicht angemeldet)

    Alle Preise steigen und der Arbeitsmarkt schrumpft stetig; sieht nicht gut aus für die Zukunft hier.

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