Der Zürcher Fördertopf für E-Ladestationen ist aufgebraucht
Der Fördertopf für die Installation von Ladestationen ist aufgebraucht: Mit den 50 Millionen Franken wurden über 114'000 Parkplätze im Kanton Zürich fürs elektrische Laden vorbereitet. Über 8000 Gesuche gingen ein.

Wegen der hohen Nachfrage sei das Geld zwei Monate vor dem Ablauf der Frist vollständig aufgebraucht. Neue Anträge werden gemäss Angaben des Kantons vom Mittwoch nicht mehr angenommen.
Rund 95 Prozent der Fördergelder wurden beansprucht, um Parkplätze in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einer Basisinfrastruktur auszurüsten. Baudirektor Martin Neukom (Grüne) freut sich über das grosse Interesse. Das sei wichtig für den Klimaschutz, weil der Verkehr rund 40 Prozent der Treibhausgase im Kanton Zürich verursache.
«Laden im Quartier» wird weitergeführt
Die Massnahme «Laden im Quartier» wird der Kanton weiterhin durchführen. Diese unterstützt Gemeinden dabei, im öffentlichen Raum Ladestationen zur Verfügung zu stellen. Dies sei wichtig, damit auch Personen ohne eigenen Parkplatz ihre Elektrofahrzeuge laden könnten, betonte der Kanton. Die Finanzierung wird durch den Rahmenkredit des Förderprogramms Energie sichergestellt. Genehmigt hat diesen der Kanton im August.






