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    Erneuerung: Neues Kapitel für den Letzipark

    Tagblatt Zürich
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    Zürich,

    Hell, offen und überraschend anders: Der Letzipark präsentiert sich nach seiner umfassenden Erneuerung als moderner Treffpunkt mitten in Zürich-Altstetten.

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    Ein noch einladenderer Treffpunkt fürs Quartier: der umgebaute Letzipark. - PD

    Der Letzipark gehört zu den Einkaufszentren, die viele Zürcherinnen und Zürcher seit ihrer Kindheit kennen. Seit 1987 ist er Teil von Altstetten, Treffpunkt, Einkaufsort und Quartierzentrum zugleich.

    Nun beginnt ein neues Kapitel mit einem neuntägigen Fest vom 29. Oktober bis 7. November.

    Wer den neuen Letzipark betritt, bemerkt die Veränderungen sofort. Mehr Licht, mehr Raum und eine völlig neue Atmosphäre prägen das Center. Die Wege wirken grosszügiger, die Architektur offener, die Aufenthaltsbereiche einladender.

    Fast 40 Jahre Einkaufsgeschichte

    Der Letzipark wurde zwischen 1984 und 1987 auf dem Gelände einer ehemaligen K3000-Grossfiliale und eines Jumbo-Baucenters errichtet. Entworfen wurde das Einkaufszentrum vom Schweizer Architekten Felix Rebmann, der auch am Shoppi in Spreitenbach und am Seedamm-Center in Pfäffikon beteiligt war. Am 25. März 1987 öffnete der Letzipark offiziell seine Türen.

    Hinter dem Projekt standen der Konsumverein Zürich und die Maus-Gruppe. Zu den Geschäften der ersten Stunde gehörten K3000, der Discounter Billi, Jumbo, das Warenhaus Vilan sowie Möbel Pfister und C&A. Im Laufe der Jahrzehnte veränderte sich der Mietermix erheblich.

    Coop übernahm 1995 den Konsumverein, K3000 wurde zu Coop, Billi später zu Denner und Vilan im Jahr 2000 zu Manor. Auch baulich entwickelte sich das Einkaufszentrum weiter. 2002 gewannen Walker Architekten den Wettbewerb zur Neugestaltung der Mall. Sie befreiten diese von Einbauten und schufen mit einer zehn Meter hohen Wasserwand einen neuen Blickfang.

    Seither wurde der Letzipark mehrfach modernisiert. Die jüngste umfassende Erneuerung kann nun in diesen Tagen abgeschlossen werden.

    Aus dem klassischen Einkaufszentrum ist ein Ort geworden, an dem man nicht nur einkauft, sondern auch verweilt.

    Das markante Glasdach bleibt als architektonisches Wahrzeichen erhalten und wurde vollständig erneuert. Intelligente Glaselemente sorgen dafür, dass sich die Scheiben je nach Sonneneinstrahlung automatisch verdunkeln und wieder aufhellen.

    Das Ergebnis ist ein angenehmes, natürliches Licht, das den Charakter des neuen Letziparks entscheidend prägt.

    Mit dem neuen Letziplatz entstand zudem ein urbaner Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und neuen Aufenthaltsbereichen. Restaurants und Cafés auf allen Ebenen laden dazu ein, eine Pause einzulegen, Menschen zu treffen oder den Einkauf entspannt ausklingen zu lassen.

    Gut zu wissen

    - «Du bisch vo Altstette, wenn du in Letzipark steppsch!» Der 20-jährige Zürcher Rapper JayZo hat dem neuen Letzipark einen eigenen Song gewidmet. Darin erzählt er auf ebenso unterhaltsame wie hörenswerte Weise die Geschichte des Einkaufszentrums, die eng mit der Entwicklung des Quartiers verbunden ist.

    - Als der Letzipark 1987 seine Tore öffnete, war er für Zürich eine kleine Sensation. Noch nie hatte sich ein Einkaufszentrum derart modern präsentiert. Wie die Eröffnung damals ablief, zeigt ein Video auf dem Letzipark-Youtube-Kanal. Zu finden ist es auf Youtube.com unter «Eröffnung Einkaufszentrum Letzipark 1987».

    Auch Familien dürfen sich freuen: Ein neuer Spielplatz mit einem neun Meter hohen Spielturm eröffnet Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren neue Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken.

    Die längste Fischtheke Zürichs, die neuesten Fashion-Trends bei Manor oder ein Abstecher zu H&M, Orell Füssli und Swisscom: Die Geschäfte im Letzipark sind so vielfältig wie das Quartier selbst.

    Viele haben den Umbau genutzt, um sich ebenfalls neu zu erfinden und ihre Verkaufsflächen noch attraktiver zu gestalten. Das macht Lust darauf, den neuen Letzipark zu entdecken.

    Hinweis

    Dieser Artikel ist zuerst im «Tagblatt Zürich» erschienen.

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