USA schicken Iran 15-Punkte-Plan für Kriegsende
Der Iran-Krieg läuft seit drei Wochen. Nun soll es offenbar eine Kriegs-Pause geben. Oder doch nicht? Das Neuste im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Am 28. Februar griffen Israel und die USA den Iran an und starteten den Krieg.
- Der Iran schlägt grossflächig zurück und attackiert auch Ziele in den Golfstaaten.
- Trump spricht nun von einer angeblichen Kriegs-Pause – der Iran widerspricht.
- Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine Entwicklung im Nahen Osten.
Der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich in den vergangenen drei Wochen dramatisch zugespitzt: Zahlreiche Ziele im Iran wurden bombardiert, während Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, US-Stützpunkte und Infrastruktur in der Region reagiert. Zudem blockiert Iran die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus, was zu starken Preisanstiegen und grossen Unsicherheiten führt.
Zuletzt sorgte eine überraschende Ankündigung aus Washington für Bewegung: Trump setzte geplante Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage aus und sprach von «produktiven Gesprächen». Gleichzeitig weist Iran solche Darstellungen entschieden zurück – es gebe keine direkten Verhandlungen mit den USA.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Trump sehe eine Chance, die militärischen Erfolge in ein Abkommen zu überführen, das Israels Interessen schütze. Gleichzeitig stellte er klar, dass die Angriffe weitergehen sollen – mit dem Ziel, Irans Raketen- und Atomprogramm zu zerschlagen. Den Angaben nach will Israel auch weiterhin gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon militärisch vorgehen.
Ölpreis fällt nach Trump-Aussagen wieder unter 100 Dollar
23.23: Die Ölpreise sind nach erneuten Ankündigungen von Verhandlungen mit dem Iran durch US-Präsident Donald Trump wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar gefallen. Während des Iran-Kriegs war der Preis bereits kurzzeitig fast auf 120 Dollar geklettert.
Trump hatte zuvor auf Fragen von Journalisten gesagt, die Iraner seien zu Verhandlungen bereit: «Wir sprechen tatsächlich mit den richtigen Leuten, und die wollen unbedingt einen Deal abschliessen.» Zuvor hatte der Iran diese Bereitschaft bestritten, nach den neuerlichen Trump-Aussagen gab es zunächst keinen offiziellen Kommentar aus Teheran.
Macron drängt Iran zu Verhandlungen und zur Deeskalation
23.11: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat den iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian gesprochen und zu einer Verhandlungslösung im Krieg mit den USA und Israel aufgefordert. Er habe den Iran aufgefordert, «sich in gutem Glauben an Verhandlungen zu beteiligen, um einen Weg zur Deeskalation zu ebnen», teilte Macron auf der Plattform X mit.
Verhandlungen sollten einen Rahmen schaffen, «der es ermöglicht, den Erwartungen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms sowie seiner Aktivitäten zur Destabilisierung der Region gerecht zu werden».
USA schicken Iran 15-Punkte-Plan für Kriegsende
22.45: Die USA haben dem Iran laut der «New York Times» einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs übermittelt. Demnach fordert Washington unter anderem den Abbau der iranischen Nuklearkapazitäten, ein Ende der Uran-Anreicherung auf iranischem Boden, die Stilllegung von Natanz, Isfahan und Fordo sowie uneingeschränkten Zugang für die Internationale Atomenergiebehörde.
Zudem soll Teheran seine Unterstützung für Stellvertretergruppen in der Region einstellen, die Strasse von Hormus offen halten und sein Raketenprogramm später begrenzen.
Im Gegenzug stellen die USA laut dem Bericht die Aufhebung aller Sanktionen, Unterstützung für das zivile Atomprojekt in Bushehr sowie das Ende der «Snapback»-Gefahr in Aussicht.
Iran lockert Regeln für Strasse von Hormus
22.30: Der Iran lockert seine Regeln für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus. Laut der iranischen UN‐Vertretung dürfen Schiffe, die nicht als feindlich gelten und keine militärischen Aktionen gegen den Iran unterstützen, den Seeweg nutzen – sofern sie sich an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zuständigen Behörden abstimmen.
Pentagon plant Einsatz von 3000 Soldaten
19.30: Das Pentagon plant nach US-Medienberichten eine Verlegung von Soldaten der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten. Die US-Spezialkräfte sind darauf trainiert, aus der Luft mit Fallschirmen einzugreifen.
Der Plan sehe vor, dass etwa 3000 Soldaten in den Nahen Osten geschickt werden, um Einsätze gegen den Iran zu unterstützen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf nicht genannte US-Beamte. Wie konkret die Pläne sind, blieb unklar.

Das «Wall Street Journal» berichtete demnach, dass noch keine Entscheidung darüber getroffen worden sei, Bodentruppen in den Iran selbst zu entsenden. Die Verlegung der Soldaten eröffneten US-Präsident Donald Trump jedoch mehrere strategische Optionen.
Geht es um die Strasse von Hormus?
Das US-Medium «Politico» schlussfolgerte, der Truppenaufbau im Nahen Osten deute etwa auf eine gewaltsame Kontrolle der für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus hin. Die «New York Times» berichtete zuerst über die Pläne im Pentagon und schrieb, die Kräfte könnten eingesetzt werden, um den wichtigsten Ölexport-Hafen Irans auf der Insel Charg einzunehmen.
Es sind bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt worden. Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region. Israel und die USA griffen vor gut drei Wochen den Iran an, der mit Gegenangriffen in der Region zurückschlug.
Nach eigenen Angaben kann die 82. Luftlandedivision innerhalb von 18 Stunden nach Benachrichtigung verlegt werden. Sie hat ihren Sitz im US-Bundesstaat North Carolina im Osten der USA.
Pakistan: Würden Gespräche zwischen Iran und USA ausrichten
16.00: Pakistan hat sich bereiterklärt, Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten. Das teilte Premierminister Shehbaz Sharif auf der Plattform X mit.
«Vorbehaltlich der Zustimmung der USA und des Iran ist Pakistan bereit und fühlt sich geehrt, als Gastgeber für bedeutungsvolle und abschliessende Gespräche zu dienen», schrieb er.

Von den USA und dem Iran gibt es derzeit widersprüchliche Angaben zu Bemühungen, die Lage zu deeskalieren: Während US-Präsident Donald Trump von «sehr guten und produktiven Gesprächen» sprach, dementiert der Iran, dass es solche überhaupt gegeben hat.
Einem Medienbericht zufolge versuchen Ägypten, Pakistan und die Türkei, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln und ein Treffen in Islamabad zu ermöglichen.
Das südasiatische Land sucht Nähe zu den Vereinigten Staaten. Das Verhältnis zwischen dem obersten Militär Pakistans, Feldmarschall Asim Munir, und Donald Trump gilt als gut. Als Nachbarland Irans mit einer grossen schiitischen Minderheit hatte sich Pakistan nach der Tötung des iranischen Führers und geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei besorgt gezeigt.
Kurz vor Trump-Post: Händler platzierten Öl-Wetten für 580 Millionen Dollar
13.36: Laut der «Financial Times» wurden rund 15 Minuten vor einem Beitrag von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social auffällig grosse Wetten auf fallende Ölpreise platziert.
Demnach wechselten um 6.49 und 6.50 Uhr New Yorker Zeit 6200 Terminkontrakte auf WTI und Brent den Besitzer, mit einem geschätzten Wert von 580 Millionen Dollar.
Kurz nach Trumps Post über angeblich «konstruktive Gespräche» mit Iran gaben die Ölpreise deutlich nach, während Aktien-Futures in den USA und Europa stiegen.
Unklar ist bisher, wer hinter den Geschäften steckt und wie viele Händler beteiligt waren. Die Zeitung verweist aber darauf, dass es schon früher hohe Wetten gab, die stark von Entscheidungen der US-Regierung abhingen.

Ein namentlich nicht genannter Stratege eines US-Brokers sagte der «FT», es sei zwar schwer, einen direkten Zusammenhang zu beweisen.
Trotzdem müsse man sich fragen, «wer zu diesem Zeitpunkt, 15 Minuten vor Trumps Post, relativ aggressiv Terminkontrakte verkauft haben könnte».
Auch mehrere Hedgefonds-Händler berichteten der Zeitung von auffälligen, zeitlich abgestimmten Transaktionen in den vergangenen Monaten.
Einer von ihnen sagte über die Geschäfte vom Montag: «Mein Bauchgefühl ist, dass das wirklich ungewöhnlich ist» und weiter: «Da ist gerade jemand um einiges reicher geworden.»
Andere Marktteilnehmer hielten dagegen, das Handelsvolumen sei zwar erhöht gewesen, aber nicht extrem.
Kush Desai, Sprecher des Weissen Hauses, erklärte, möglicher Missbrauch von Insiderwissen durch Regierungsbeamte werde nicht geduldet.
Zugleich wies er Spekulationen über eine Beteiligung von Beamten ohne Beweise als unbegründet und unverantwortlich zurück.
Deutscher Bundespräsident: Iran-Krieg ist verhängnisvoller Fehler
13.17: Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg aussergewöhnlich scharf – und plädiert für mehr Distanz zur US-Regierung von Donald Trump.
Der Krieg sei «ein politisch verhängnisvoller Fehler» und «ein wirklich vermeidbarer, unnötiger Krieg, wenn sein Ziel denn war, den Iran auf dem Weg zur Atombombe zu stoppen», sagte Deutschlands Staatsoberhaupt.
Der Bundespräsident hat in Deutschland wenig politische Macht und nimmt vor allem repräsentative Aufgaben wahr.

Der Iran-Krieg sei «nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig», ergänzte Steinmeier. Es gebe wenig Zweifel daran, dass die Begründung mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff auf die USA nicht trage.
Nie sei der Iran weiter von einer atomaren Entwaffnung entfernt gewesen als nach dem Atom-Abkommen von 2015. An dem Abkommen hatte Steinmeier als damaliger Aussenminister mitgewirkt. Es war von US-Präsident Donald Trump in dessen erster Amtszeit gekündigt worden.
Die deutsche Aussenpolitik müsse pragmatischer und schlagkräftiger werden, forderte Steinmeier. Aber: «Das bedeutet nicht, das Völkerrecht links liegenzulassen.»
Der Sozialdemokrat fügte hinzu: «Unsere Aussenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen.» Damit habe man sich schon im Gaza-Krieg auseinandersetzen müssen, und mit dieser Frage müsse man nun auch im Iran-Krieg umgehen.
Libanon weist iranischen Botschafter aus
12.43: Libanon hat den iranischen Botschafter im Land zur Persona non grata erklärt. Mohammed Resa Scheibani sei aufgefordert worden, das Land bis kommenden Sonntag (29. März) zu verlassen.
Das teilte das Aussenministerium in Beirut mit. Gleichzeitig wurde der libanesische Botschafter im Iran, Ahmad Sweidan, für Beratungen in den Libanon berufen.
Der libanesische Staat steht unter Druck, die Entwaffnung der vom Iran unterstützen Hisbollah im Land durchzusetzen. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert.
Lange Zeit agierte die Hisbollah im Land wie ein Staat im Staate. Israel wirft der libanesischen Regierung Versagen beim Prozess der Entwaffnung vor.
«Du warst der Erste»: Gibt Trump seinem Kriegsminister die Schuld?
09.26: US-Präsident Donald Trump hat bei einer Rede in Memphis geschildert, wie es zum Angriff auf den Iran gekommen sei. Er habe zuvor vor einer nuklearen Bedrohung durch das iranische Regime gewarnt und den Iran als «Lieferant für Terror» bezeichnet.

Trump erklärte, er habe seinen Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie General Caine zusammengerufen und gesagt: «Let’s talk.» In den Gesprächen sei es um eine «kleine Reise» in den Nahen Osten gegangen. Hegseth habe darauf als Erster reagiert und gesagt: «Let’s do it.»
In der Übertragung war Hegseth nicht zu sehen und äusserte sich nicht selbst. Trumps Rede folgte danach seinem typischen Stil mit schnellen Themenwechseln und ausführlichen Darstellungen eigener Entscheidungen und Erfolge.
Iranischer Beamter: «Trump soll bekannt geben, mit wem er verhandelt hat»
04.55: Iran sollte nicht mit Trump verhandeln, der sich als «Lügner und ehrlos» erwiesen habe, sagte der stellvertretende Parlamentspräsident des Iran, gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Fars.
«Die Islamische Republik Iran steht mit der Unterstützung ihres Volkes fest zu ihren militärischen Fähigkeiten, und wenn Trump die Wahrheit sagt, sollte er bekannt geben, mit wem er verhandelt hat», wurde Ali Nikzad zitiert.
Und weiter: «Seine Drohungen sind eine grosse Lüge.» Nikzad wies darauf hin, dass die USA bei zwei vorangegangenen Verhandlungsrunden, im Juni 2025 und im Februar, Iran angegriffen hätten, während die Unterhändler Fortschritte bei einer Vereinbarung zur Verhinderung eines Konflikts erzielten.
Brent-Rohöl notiert wieder über 100 Dollar pro Barrel
04.00: Der Preis für Brent-Rohöl stieg am Dienstag inmitten anhaltender Unsicherheit wieder über 100 Dollar pro Barrel. Zuvor hatte Iran zum Widerstand aufgerufen, als Trump behauptete, er befinde sich in Gesprächen mit dem Iran, was die Beamten in Teheran dementierten.
Brent stieg um 2,9 Prozent auf 102,84 Dollar, während West Texas Intermediate um 3,5 Prozent auf 91,20 Dollar zulegte. Am Montag brach der Brent-Kurs um mehr als 10 Prozent ein, als Reaktion auf Trumps Äusserungen, er habe die Angriffe auf iranische Kraftwerke um fünf Tage verschoben, nachdem er die Gespräche mit Teheran als «sehr gut» bezeichnet hatte.
Iranische Offizielle haben Trump vorgeworfen, seine Äusserungen getätigt zu haben, um die Öl- und Finanzmärkte zu manipulieren.

Saudi-Arabien fängt Drohnenwellen ab
03.51: Laut Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums haben die Luftverteidigungssysteme Saudi-Arabiens in den vergangenen zwei Stunden insgesamt 19 Drohnen abgefangen und zerstört, die bei separaten Angriffen auf die Ostprovinz des Landes gestartet wurden.
Israelische Armee greift Ziele im Süden Beiruts an
03.11: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Infrastruktur der Hisbollah in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Zuvor waren die Bewohner zur Evakuierung aufgerufen worden.
Laut libanesischen Medien kam es zu mehreren Angriffen, über der Stadt waren Rauchwolken zu sehen und Kampfflugzeuge im Tiefflug zu hören. Auch im Südlibanon wurden weitere Ziele bombardiert.
Zusätzlich rief die israelische Armee Bewohner zweier Küstenstädte nahe Tyrus zur Evakuierung auf.
Börse in Tokio legt nach Trumps Iran-Wende zu
02.45: Die asiatische Leitbörse in Tokio hat nach der Verschiebung angedrohter Angriffe auf iranische Kraftwerke durch US-Präsident Donald Trump etwas an Boden gut gemacht. Rund eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn notierte der Nikkei-225-Index ein Plus von 66,78 Punkten oder 1,36 Prozent beim Stand von 52'215,27 Punkten.
Iran feuert Raketen auf Israel – Einschlag im Norden gemeldet
02.23: Der Iran hat laut israelischer Armee zwei Raketensalven in Richtung Israel abgefeuert. Im Norden des Landes wurde mindestens ein Einschlag gemeldet, Rettungskräfte sind im Einsatz.
Die Angriffe erfolgten wenige Stunden nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump über angebliche Gespräche mit einem iranischen Vertreter. Teheran weist dies jedoch zurück.
Eine offizielle Stellungnahme des Iran zu den Raketenangriffen liegt bislang nicht vor.
Israelischer Minister fordert Annexion des Südlibanon
00.45: Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat die Annexion des Südlibanon gefordert. Der Krieg gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz müsse zu «grundlegenden Veränderungen» führen, sagte Smotrich am Montag. Dazu gehöre, dass Israel den Libanon bis zum Fluss Litani, etwa 30 Kilometer nördlich der Grenze, kontrollieren müsse.

«Der Litani muss unsere neue Grenze werden», forderte Smotrich vor Abgeordneten seiner ultranationalistischen Mafdal-Partei. Er verglich seine Forderung mit den Grenzen, die Israel im Gazastreifen und auf den Golanhöhen gezogen hat.
USA sehen offenbar neuen Gesprächspartner im Iran
00.11: Die US-Regierung prüft laut einem Medienbericht den iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf als möglichen Ansprechpartner – und sogar als künftigen Staatschef. Wie das Portal «Politico» unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter berichtet, halten einige Stimmen im Weissen Haus ihn für geeignet, den Iran zu führen und in der nächsten Phase des Krieges mit Präsident Donald Trump zu verhandeln. Offizielle Stellungnahmen aus Washington oder Teheran stehen bislang aus.

Trump: Sind uns mit Iran in 15 Punkten einig
23.45: Trump doppelt nach und behauptet, dass die Gespräche mit Iran schon weit fortgeschritten seien. Nach der Darstellung des US-Präsidenten, seien sich die USA und der Iran bei rund 15 Punkten einer möglichen Vereinbarung einig geworden.
«Sie werden nie Atomwaffen haben. Sie haben dem zugestimmt», sagte der Republikaner vor Reportern in Florida.
Es gebe wesentliche Übereinstimmungen in den meisten Punkten. Iran wolle unbedingt einen Deal zur Beendigung des Kriegs machen und die USA auch, sagte Trump. Man werde am heutigen Montag voraussichtlich miteinander telefonieren.
Trump sagte auch, man verhandle mit einer Person, von der er nach eigenen Angaben glaubt, dass sie die Angesehenste sei. Es handele sich nicht um den obersten Führer Modschtaba Chamenei.












