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Schweiz laut Studie wichtiger Standort für Zukunftstechnologien

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Schweiz hat sich laut einer Studie zu einem der wichtigsten Standorte für Zukunftstechnologien entwickelt.

Zukunftstechnologien
Die Schweiz gehöre zu den wenigen Ländern weltweit, in denen Zukunftstechnologien an vorderster Front erforscht und vermarktet werden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz zählt laut einer Studie zu den wichtigsten Standorten für Zukunftstechnologien.
  • Seit 2015 habe sich das Investitionsvolumen in Deep Tech auf 2,6 Milliarden Dollar verfünffacht.
  • Eine zentrale Rolle spielen laut dem Report die hiesigen Hochschulen.

Die wertvollsten Unternehmen der Welt beruhten heute auf Rechenzentren, künstlicher Intelligenz und robotergestützter Automatisierung. Die Schweiz gehöre zu den wenigen Ländern weltweit, in denen Zukunftstechnologien an vorderster Front erforscht und vermarktet würden.

Das heisst es in dem am Mittwoch publizierten «Swiss Deep Tech Report» des Verbands «Deep Tech Nation Switzerland». Gemeinsam mit den Venture-Firmen Founderful, Kickfund, Startupticker.ch und Dealroom.co.

Investitionsvolumen verfünffacht

Insgesamt werden laut den Zahlen rund 1470 US-Dollar (1160 Franken) pro Kopf der Bevölkerung in Deep Tech investiert. Übertroffen werde die Schweiz damit weltweit nur noch von Israel und von den USA.

Seit 2015 habe sich das Investitionsvolumen auf 2,6 Milliarden Dollar verfünffacht. Vom gesamten Risikokapital flossen laut den Zahlen rund zwei Drittel (63 Prozent) des gesamten Risikokapitals in den «Deep Tech»-Bereich.

Eine zentrale Rolle spielen laut dem Report die hiesigen Hochschulen: So seien die ETH Zürich und die EPFL Lausanne Europas führende Hochschulen für neue Deep-Tech-Spin-offs. Sie setzen sich damit vor die britischen Universitäten von Oxford und Cambridge und die Technische Universität (TU) München.

Einer der Schwerpunkte bei den neuen Technologien in der Schweiz entfalle auf Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen. Eines von vier neu gegründeten Schweizer Deep Tech-Unternehmen sei in diesem Bereich tätig.

Insgesamt weist die Schweiz sogar die weltweit höchste Dichte an KI-Forschenden auf. Doppelt so hoch wie im Vereinigten Königreich und in den USA.

Robotik entwickelt sich schneller als in den USA

Schneller als in anderen Ländern entwickle sich zudem die Robotik: So habe die Schweiz seit 2020 pro Kopf 3,5-mal mehr risikokapitalfinanzierte Robotik-Start-ups hervorgebracht als die USA. Und fünfmal mehr als das Vereinigte Königreich.

Im Bereich der zukünftigen Computertechnologien zeichne sich für 2026 bereits ein Rekordjahr bei der Finanzierung ab. Die Schweiz verzeichne pro Kopf siebenmal mehr Patente als der europäische Durchschnitt. Dies nicht zuletzt dank der hiesigen Mikroelektronik- und Hochpräzisionssensorik-Industrie, so die Studie.

Interessierst du dich für den Einsatz von KI und Robotik?

Allerdings stammt das Risikokapital, das in die Schweizer Deep Tech-Branche fliesst, zu einem sehr grossen Teil nicht aus der Schweiz: Bei grösseren Technologie-Finanzierungen ab 100 Millionen Dollar komme das Kapital zu 88 Prozent aus dem Ausland.

Europaweit sind es 75 Prozent. Institutionelle Schweizer Investoren wie etwa Pensionskassen seien in der Wachstumsphase kaum vertreten.

Kommentare

User #6170 (nicht angemeldet)

Einerseits stolz, anderseits gehen tausend Arbeitsplätze verloren, da KI die Jobs macht, da bin ich dann nicht mehr stolz, das verunsichert, stimmt nachdenklich!

User #6021 (nicht angemeldet)

Zu langsam und China ist viel schneller aber haben ein Problem und viele Arbeitslose sind zugewachsen.

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