Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz spaltet die Schweizer Bevölkerung

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Obwalden,

    Die Künstliche Intelligenz wird in der Schweiz von vielen mit Chancen verbunden, zugleich wächst aber auch die Skepsis.

    Künstliche Intelligenz
    Leopold Aschenbrenner setzte früh auf den KI-Boom und baute einen Milliardenfonds auf. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Schweizer Bevölkerung zeigt laut Digitalbarometer 2026 ein ambivalentes Bild zur Künstlichen Intelligenz und zur Digitalisierung insgesamt. Während Vertrauen in digitale Infrastruktur und Schweizer Lösungen hoch bleibt, wächst die gesellschaftliche Skepsis gegenüber den Folgen der Digitalisierung.

    Fast jede zweite Person erwartet laut der «Plattform J», dass künstliche Intelligenz in fünf Jahren mehr Chancen als Risiken bringt. Gleichzeitig bewertet ein wachsender Teil der Bevölkerung den Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaft als negativ.

    Nutzt du Künstliche Intelligenz?

    Rund ein Viertel der Befragten fühlt sich vom Tempo der digitalen Entwicklung überfordert. Nur 27 Prozent sehen konkrete neue berufliche Chancen durch Künstliche Intelligenz, während 47 Prozent tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt erwarten.

    Arbeitswelt zwischen Umbruch und Unsicherheit

    Die Umfrage zeigt zudem, dass viele Menschen Künstliche Intelligenz bereits im Alltag nutzen, jedoch unterschiedlich damit umgehen. Besonders in der Industrie werden der «Netzwoche» zufolge Anwendungen positiv bewertet, während gesellschaftliche Auswirkungen kritischer gesehen werden.

    In Deutschland zeigt eine Bitkom-Umfrage ebenfalls eine gespaltene Haltung zur Künstlichen Intelligenz. 42 Prozent der Befragten würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben, wie der «Stern» schreibt.

    Unter KI-Nutzenden geben 76 Prozent an, dass digitale Anwendungen ihr Leben erleichtern. Gleichzeitig berichten Teile der Befragten von Überforderung oder dem Gefühl, abgehängt zu sein.

    Künstliche Intelligenz: Bildung und Kontrolle im Fokus

    Laut dem «Stern» betont Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst, dass Wissen das beste Mittel gegen Verunsicherung sei. Er fordert deshalb mehr Bildungsangebote zu Künstlicher Intelligenz von der Schule bis zur Weiterbildung.

    In der Schweiz wächst gleichzeitig der Wunsch nach stärkerer Kontrolle über digitale Technologien, wie die «Netzwoche» berichtet. Datenschutz wird von 76 Prozent der Befragten höher gewichtet als Komfort bei digitalen Anwendungen.

    Künstliche Intelligenz
    Viele Menschen betrachten die Künstliche Intelligenz sowohl als Chance als auch wachsendes Risiko für die Gesellschaft und Arbeitswelt. (Symbolbild) - depositphotos

    Eine klare Mehrheit befürwortet strengere Regeln gegen Desinformation im Netz, auch wenn dies Einschränkungen der Meinungsfreiheit bedeuten kann. 83 Prozent der Bevölkerung vertrauen stärker auf Schweizer digitale Lösungen als auf internationale Anbieter.

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    Kommentare

    User #2962 (nicht angemeldet)

    Das ganze um die KI könnte auch von Disney sein.....ein Trik von Daniel Düsentrieb.......mehr Show bis zum unendlichen NICHTS.....

    User #4897 (nicht angemeldet)

    Es ist ja nicht die Abneigung dagegen perse, sondern mehr das Misstrauen gegenüber denen, die schlussendlich das Ganze steuern werden; und dass werden, in absehbarer Zeit, immer noch irgendwelche Menschen sein! Darum ist ein gewisser Missmut durchaus angebracht.

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