Stadt Zürich soll Zahnarzt-Kosten für Asylsuchende übernehmen
Das Stadtzürcher Parlament fordert eine Kostenübernahme für Zahnarztbehandlungen von Asylsuchenden. Nach Ansicht der linken Mehrheit seien die Vorgaben so streng, dass diese kaum angemessen behandelt würden.

Den Betroffenen kämen grundsätzlich nur Schmerzbehandlungen zugute. Übermässig viele Zähne zögen die Zahnärzte bei Asylsuchenden, heisst es im Postulat der ehemaligen Gemeinderätinnen Sanija Ameti (parteilos) und Anna-Béatrice Schmaltz (Grüne) sowie Gemeinderat Severin Meier (SP).
Sie forderten eine städtische Stelle, die im direkten Kontakt mit den Kollektivzentren stehen würde. Diese könnte demnach den bürokratischen Aufwand für Zahnärztinnen im Rahmen der Kostengutsprachen beheben und für Transparenz in der zahnärztlichen Gesundheitsversorgung für Asylsuchende sorgen.
Nach einer Textänderung der AL würde das Angebot auch auf vorläufig Aufgenommene und Schutzsuchende mit Status S ausgeweitet. Mit 58 zu 56 Stimmen sprach sich der Gemeinderat für das Postulat aus. Der Stadtrat muss den Vorstoss nun prüfen.






