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    Ryanair legt Klage wegen Lufthansa-Staatshilfen ein

    Keystone-SDA
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    Irland,

    Die EU-Kommission hat das Rettungspaket der Bundesregierung für die Lufthansa genehmigt. Konkurrent Ryanair zieht deswegen nun vor das EU-Gericht.

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    Eine Maschine der Ryanair beim Abflug. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ryanair legt gegen die geplante Lufthansa-Staatshilfe Klage ein.
    • Chef Michael O'Leary spricht von einem Bruch der Wettbewerbsregeln.
    • Die EU-Kommission hat das Paket zuvor genehmigt.

    Europas grösster Billigflieger Ryanair zieht wegen der Lufthansa-Staatshilfen vor das Gericht der Europäischen Union.

    «Dies ist ein spektakulärer Fall, in dem ein reicher EU-Mitgliedstaat die EU-Verträge zum Nutzen seiner nationalen Industrie und zum Nachteil ärmerer Länder ignoriert», teilte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Donnerstag in Dublin mit. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission hatten zuvor das Lufthansa-Rettungspaket der Bundesregierung genehmigt.

    Ein «klarer Bruch» der Wettbewerbsregeln

    Unter dem Vorwand der Corona-Krise gewähre die Bundesregierung der Lufthansa ein Rettungspaket in Höhe von neun Milliarden Euro. Dies sei ein «klarer Bruch» der Wettbewerbsregeln, sagte O'Leary weiter. Kleinere Konkurrenten würden damit vom Markt gedrängt.

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    CEO von Ryanair Michael O'Leary bei einer Pressekonferenz in Warschau. - Keystone

    Der Ryanair-Chef rief die EU-Kommission auf, zu ihren Prinzipien zu stehen und fair zu sein. «Wenn nicht, wird der Binnenmarkt, den die EU erfolgreich aufgebaut hat, zusammenbrechen, und die europäischen Verbraucher und Steuerzahler zahlen den Preis.» Die Genehmigung des Rettungspakets der Lufthansa durch die Kommission sei ein «Verrat» an den Grundprinzipien des EU-Rechts. «Wir haben keine andere Wahl, als uns an das EU-Gericht zu wenden», betonte O'Leary.

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