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    Rüge für SRF-Dok: UBI beanstandet Sendung über Frauen und Geld

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Beschwerdeinstanz sieht das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Der Film sei zu fehlerhaft gewesen, damit sich das Publikum eine eigene Meinung bilden konnte.

    SRF-Studio
    Die UBI kritisiert an dem SRF-Dok unsaubere Recherche, falsche Aussagen und fehlende Gegenaspekte. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die UBI heisst eine Beschwerde gegen eine SRF-Dok-Sendung und einen Online-Artikel gut.
    • Die Sendung «Ist Geld Männersache?» verletzte laut UBI das Sachgerechtigkeitsgebot.
    • Mit 8 zu 1 Stimmen kritisierte die UBI Recherchefehler und fehlende Einordnung.

    Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen eine Dok-Sendung von SRF mit dem Titel «Ist Geld Männersache? Warum Frauen ärmer sind» und einen dazugehörigen Online-Artikel gutgeheissen.

    Verletzt wurde das Sachgerechtigkeitsgebot, teilte die UBI am Freitag mit.

    UBI kritisiert fehlerhafte Recherche und Darstellung

    Der Beschwerdeführer habe gerügt, dass die Sendung entgegen dem selbst deklarierten wissenschaftlichen Anspruch Einzelfälle aktivistisch instrumentalisiert habe. Daten seien unzulässig interpretiert und Studienergebnisse teilweise falsch wiedergegeben worden.

    Dieser Kritik konnte sich die UBI mit 8 zu 1 Stimmen anschliessen. Der Film sei unsorgfältig recherchiert worden und in zu vielen Aussagen fehlerhaft, schreibt sie.

    SRF
    Beschwerden gegen zwei Ausgaben des «Club» wurden hingegen abgewiesen. (Symbolbild) - Screenshot SRF

    Das Publikum habe sich keine eigene Meinung zum Thema bilden können, weil der These widersprechende Aspekte und eine Einordnungen der Zahlen für die Schweiz gefehlt hätten.

    Einstimmig wies die UBI auf der anderen Seite andere Beschwerden ab. So gegen zwei Ausgaben des «Club», die sich beide mit dem Krieg im Iran befasst hätten. Eine Verharmlosung des Kriegsleids, wie moniert worden war, sei nicht ersichtlich gewesen.

    UBI sieht keine Verletzung religiöser Gefühle

    Ebenfalls abgewiesen wurden drei Beschwerden wegen der Verletzung der christlichen Osterwürde.

    So war moniert worden, dass die Ausstrahlung der «Kleinen Niederdorfoper» am Karfreitag sowie zwei «Sternstunde»-Ausgaben am Ostersonntag die religiösen Gefühle von Christen verletzt hätten.

    Wie gross ist dein Vertrauen in die sachliche Berichterstattung von SRF?

    Diese Argumentation konnte die UBI nicht nachvollziehen. Während zwei der drei beanstandeten Sendungen das Christentum gar nicht thematisiert hätten, sei in der Sendung «Sternstunde Philosophie» respektvoll mit dem Bedeutungsverlust des traditionellen Gottesglauben umgegangen worden.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #298 (nicht angemeldet)

    Auch bei der Sendung über Lithium wurde einseitig oder ungenau berichtet

    User #2062 (nicht angemeldet)

    Bei solch hohen löhnen sollen die arroganten srf MA gefälligst richtig recherchieren, ihren verdammten job richtig machen

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