Der Pharmakonzern Novartis und das deutsche Biotechunternehmen BioNTech haben eine neue Produktionsvereinbarung geschlossen.
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ARCHIV - Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer hat in einer Studie gute Wirksamkeit bei Kindern unter 12 Jahren gezeigt. Foto: Matthias Balk/dpa - sda - Keystone/dpa/Matthias Balk

Das Wichtigste in Kürze

  • Novartis und BioNTech haben eine neue Vereinbarung geschlossen.
  • Man wolle die Abfüllung und Fertigstellung des Corona-Impfstoffs erweitern.

Der Pharmakonzern Novartis und das deutsche Biotechunternehmen BioNTech haben eine neue Produktionsvereinbarung geschlossen. Wie Novartis am Donnerstag mitteilte, werde man die Abfüllung und Fertigstellung des mRNA-basierten Corona-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech ausweiten.

Zu diesem Zweck werde Novartis die sterilen Produktionsanlagen am Standort Ljubljana in Slowenien für die Abfüllung von mindestens 24 Millionen Dosen im Jahr 2022 nutzen.

Die neue Vereinbarung folge auf frühere Liefervereinbarungen für die Abfüllung und Fertigstellung von mehr als 50 Millionen Dosen im Jahr 2021 am Novartis-Standort Stein in der Schweiz, hiess es in der Mitteilung weiter.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung plant Novartis den Angaben zufolge, den mRNA-Wirkstoff von BioNTech zu beziehen und unter sterilen Bedingungen in Fläschchen abzufüllen, die dann an BioNTech zurückgeschickt werden. Vorbehaltlich einer endgültigen Vereinbarung plane man, den Herstellungsprozess von Stein an den Standort Ljubljana zu verlagern, um mit der Abfüllung zu beginnen und diese dann in der ersten Hälfte des Jahres 2022 zu beenden.

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