Nach Brand-Tragödie: Wie sicher sind die Basler Cliquen-Keller?
In den Basler Cliquen-Kellern ist es oft eng und voll. Deshalb überprüfen die Fasnachts-Cliquen nach der Tragödie in Crans-Montana ihre Sicherheitskonzepte.

Die Brand-Katastrophe von Crans-Montana sorgt für tiefe Erschütterung. 40 Leute kamen dabei ums Leben. Bei rund der Hälfte von ihnen handelt es sich um Schweizerinnen und Schweizer.

«Als ich von der Katastrophe gehört habe, ist mir als erstes unser Cliquen-Keller in den Sinn gekommen. Er liegt mitten in der Stadt und ist an der Fasnacht immer ziemlich voll», sagt Marc Sauter, Obmann vom Dupf-Club, beim SRF-Regionaljournal.
Auch andere Obmänner machen sich diese Gedanken. Deshalb sind die Cliquen laut SRF nun daran, Sicherheitskonzepte und den Brandschutz in den Cliquen-Kellern zu überprüfen.
Die Sans-Gêne-Clique beispielsweise plant eine Schulung. Kellermeister Hugo Buchs sagt: «Wir wollen, dass wir von der Feuerwehr geschult werden – professionell. Dass wir wissen, was wir im Ernstfall machen müssen.» Anschliessend wolle man die Fasnachts-Helfenden dementsprechend schulen.
Bei der Glunggi-Clique werde das Thema Sicherheit und Brandschutz laut Obmann Olivier Dolder an der nächsten Vorstandssitzung thematisiert.
Der Cliquen-Keller sei in dieser Hinsicht aber schon gut ausgerüstet. «Wir haben eine neue Brandmeldeanlage bekommen und den Feuerlöscher besser platziert», so Dolder.
Kein Feuer in den Cliquen-Kellern
Auch bei den Ohregribler sieht man sich gut gewappnet. Obmann Claudio Genasci sagt gegenüber SRF: «Wir haben einen Feuerlöscher beim Haupteingang und in der Küche. Auch Brandschutzdecken befinden sich in der Küche.»

Das oberste Gebot lautet für alle Fasnachts-Cliquen gleich: Kein Feuer in den Cliquen-Kellern.
Dies werde vielerorts mit Blick auf die anstehende Fasnacht noch einmal allen Beteiligten eingeschärft, heisst es von den Obmännern.







