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Basler Regierung will Tramabzweiger zwischen Gundeli und Binningen

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Basler Regierung will einen Tramabzweiger von der Güterstrasse zur Margarethenstrasse bauen. Damit sollen Trams vom Gundeli in Richtung Binningen abbiegen können, was bisher nicht möglich ist. Die Regierung beantragt dem Parlament dafür 2,8 Millionen Franken, wie sie am Dienstag mitteilte.

Die Abzweigung hinter der Basler Margarethenbrücke zwischen Gundeli und Binningen ist derzeit nur in eine Richtung befahrbar. Eine neue Weiche soll das ändern. (Archivbild)
Die Abzweigung hinter der Basler Margarethenbrücke zwischen Gundeli und Binningen ist derzeit nur in eine Richtung befahrbar. Eine neue Weiche soll das ändern. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Der Abzweiger soll auf Ende 2028 in Betrieb gehen. Als im Sommer 2023 die Margarethenbrücke gesperrt werde musste, konnten Fahrgäste während Monaten nicht via Gundeli in Richtung Binningen fahren. Daher wurden damals Rufe nach einer solchen Weiche laut. Diese soll es auch den Basler Verkehrs-Betrieben ermöglichen, bei Kursunterbrüchen flexibler mit Umleitungen reagieren zu können.

Wird der Abzweiger realisiert, fällt die Tramhaltestelle IWB in der Margarethenstrasse für die Tramlinie 2 weg. Grund sind die gesetzlichen Vorgaben des Bundes. Diese können nur mit grossem baulichen Aufwand eingehalten werden, was zu gravierenden Nachteilen für den Velo- und Fussverkehr führen würde, wie die Regierung schreibt.

Nicht betroffen von dieser Aufhebung sind das Tram 16 sowie die neue Linie 12, da diese ihre Haltestelle IWB in der Güterstrasse haben. Im Rahmen des Bauprojekt soll der Kanton prüfen, ob mindestens eine IWB-Haltekante in der Margarethenstrasse im Sinne einer Ausnahmeregelung bleiben kann, bis die neue Margarethenbrücke in Betrieb ist. Danach werden die Trams ohnehin auf der Brücke halten.

Kommentare

User #4134 (nicht angemeldet)

Basler gemeinden haben kein geld mehr aber fürs tram no problems..

User #2433 (nicht angemeldet)

Es wird eh nicht realisiert, da die „armen“ Velofahrer sicher wieder einspruch erheben. Aber sobald etwas für die Velofahrer gebaut wird, egal wie teuer, dann fahren die Bagger schon auf.

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