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IWF befürchtet noch schwereren Einbruch der Weltwirtschaft

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USA,

Laut Internationalem Währungsfonds IWF dürfte die Weltwirtschaft wegen der Corona-Krise einen noch stärkeren Einbruch erleben als bisher befürchtet.

Hamburg
Der Containerfrachter ·Al Jasrah· (l) und der Containerfrachter ·Alexander von Humboldt· werden am Terminal Burchardkai (l) und am Eurogate (r) in Hamburg entladen. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut IWF werde die Rezessionsprognose für dieses Jahr wahrscheinlich verschärft.
  • Es gebe eine «tiefgreifende Unsicherheit» über den Pfad der Erholung.

Der Internationale Währungsfonds befürchtet einen noch stärkeren Einbruch der Weltwirtschaft wegen der Corona-Krise als bislang angenommen. Die Rezessionsprognose für dieses Jahr werde wahrscheinlich noch verschärft, teilte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath am Dienstag mit. Es gebe eine «tiefgreifende Unsicherheit» über den Pfad der Erholung.

Diese Wirtschaftskrise sei globaler und auch sonst anders als frühere Krisen, da der Dienstleistungssektor sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern stärker betroffen sei als die Industrie. Zwar könne eine aufgestaute Konsumnachfrage zu einer schnelleren Erholung führen als nach früheren Krisen. Das sei aber nicht sicher. Im April hatte der IWF für die globale Wirtschaft ein Minus von drei Prozent im Jahr 2020 vorhergesagt. Er war damit optimistischer als etwa die Weltbank, die von minus 5,2 Prozent ausgeht. Die neue Prognose will der IWF am 24. Juni vorlegen.

IWF Iran coronavirus
Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. - dpa

Es gebe zwar angesichts der Lockerungen Anzeichen für eine baldige Erholung in vielen Ländern, sagte Gopinath. Aber neue Infektionswellen und wieder verhängte Sperrmassnahmen stellten immer noch Risiken dar. Vo allem die längerfristigen Auswirkungen auf die vom Tourismus abhängigen Länder sei ein Grund zur Sorge. Die IWF-Chefökonomin rechnet als Folge der Krise auch mit einer auf breiter Front niedrigen Inflation. Zugleich warnte sie, dass die Reaktion der Finanzmärkte auffällig von der Reaktion der Realwirtschaft abweiche. Dies könne auf grössere Schwankungen und scharfe Korrekturen an den Börsen deuten.

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