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    IWF stutzt Prognosen für Eurozone

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Der Iran-Krieg trübt die Wachstumsaussichten für die Eurozone. Die Wirtschaft der Eurozonen-Länder dürfte im laufenden Jahr nur noch um 0,9 Prozent steigen, heisst es im jüngsten Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Donnerstag.

    Wirtschaft
    Die Wirtschaft der Eurozonen-Länder dürfte im laufenden Jahr nur noch um 0,9 Prozent steigen. - keystone

    Das seien 0,5 Prozentpunkte weniger als noch vor dem Krieg angenommen. Zugleich dürfte die Gesamtinflation auf 2,8 Prozent steigen und damit 0,8 Punkte höher ausfallen bis noch im Januar erwartet.

    Nach IWF-Schätzungen dürfte 2027 das Wachstum dann mit 1,2 Prozent um 0,2 Punkte schwächer ausfallen. Die Inflation erwarten die Ökonomen dann bei 2,3 Prozent – 0,4 Punkte höher als noch zu Beginn dieses Jahres antizipiert.

    Aufgrund der Sorgen um eine Stagflation riet der IWF, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen im laufenden Jahr noch deutlicher straffen müsse als gedacht. Sollten die Energiepreise weiter steigen, könnte die EZB gezwungen sein, noch drastischer einzugreifen. Die EZB mit Sitz in Frankfurt/Main hob heute den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Punkte auf 2,25 Prozent an.

    Um künftig resilienter gegen Krisen zu sein, wiederholte der IWF seine Aufforderungen für Reformen auf EU-Ebene. So müssten der europäische Binnenmarkt gestärkt und die Abhängigkeit von globalen Energiemärkten verringert werden. Angesichts einer alternden Gesellschaft bei schwachem Produktivitätswachstum warnte der IWF vor nationalen Alleingängen und einer protektionistischen Industriepolitik.

    Geplante EU-Vorgaben, bestimmte Güter verstärkt lokal in Europa zu produzieren, drohten Marktmechanismen zu verzerren und Kosten in die Höhe zu treiben. Stattdessen gelte es, bürokratische Hürden abzubauen, ohne dabei die mühsam erreichten Standards der Finanzmarktregulierung aufzuweichen.

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    Kommentare

    User #2971 (nicht angemeldet)

    Leider gibt es kein "Reset" Knopf im int. Handel. Jede Aktion, löst eine Gegenreaktion aus. Wenn wir wie derzeit die EU 50% Zölle für Metall-Importe erheben, erheben die Anderen diese auch... usw. Am Ende können wir nur noch das Verkaufen, was im Land produziert wird. Diese Art von "Wirtschaft" lebt nun Nordkorea und dem Volk geht es nicht besinders gut...

    User #4064 (nicht angemeldet)

    Für den IWF und für die Geldgeber ist es doch ein mega Profit. Nicht wahr? Hehehe. LOL.

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