Krieg

Iran-Krieg löst Ölpreis-Schock und Marktturbulenzen aus

Esada Kunic
Esada Kunic

Iran,

Der Iran-Krieg sorgt für einen Ölpreis-Schock und heftige Marktbewegungen. Der Ölpreis kletterte auf fast 120 Dollar pro Barrel.

ölpreis
Der Krieg im Nahen Osten lässt den Ölpreis explodieren. (Symbolbild) - keystone

Der sich ausweitende Krieg im Nahen Osten hat die Finanzmärkte am Montag in heftige Turbulenzen gestürzt. Der Ölpreis schoss zeitweise auf fast 120 Dollar pro Barrel hoch, wie die «Handelszeitung» berichtet.

Die Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um knapp 29 Prozent, meldet «nachrichten.at». Seit Kriegsbeginn Ende Februar kletterte der Preis damit von rund 70 Dollar auf über 115 Dollar.

Hast du Angst, dass der Ölpreis noch weiter steigt?

Die Aktienmärkte reagierten mit massiven Verlusten auf den Ölpreis-Schock. In Südkorea sackte der KOSPI-Index zeitweise um 5,96 Prozent ab, berichtet «finanzen.net».

Ölpreis-Schock: Experten warnen vor globaler Rezession

Der japanische Nikkei verlor knapp acht Prozent. Auch der deutsche DAX büsste 2,6 Prozent ein, wie «finanzen.net» schreibt.

Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan, warnt vor schwerwiegenden Folgen, berichtet die «Handelszeitung». Ein längerer Konflikt könnte den Ölpreis über 120 Dollar treiben und eine weltweite Rezession auslösen.

Die Weltwirtschaft bleibe abhängig vom Öl- und Gasfluss durch die Strasse von Hormus. Das Wirtschaftswachstum könnte im ersten Halbjahr um 0,6 Prozentpunkte einbrechen, prognostiziert Kasman laut der «Handelszeitung».

Trump verteidigt Militäraktion

US-Präsident Donald Trump rechtfertigt den Ölpreisanstieg als notwendiges Opfer. Kurzfristige Preise seien ein sehr kleiner Preis für Sicherheit und Frieden, schrieb er auf Truth Social, wie «nachrichten.at» berichtet.

iran hormus waffenruhe
Der pakistanische Vermittlungsvorschlag sah eine 45-tägige Waffenruhe und die Öffnung der Strasse von Hormus als ersten Schritt vor. Die iranische Führung wies dies jedoch zurück. - keystone

Die Preise würden schnell wieder sinken, sobald das iranische Atomprogramm zerstört sei. «Nur Narren würden anders denken», fügte Trump hinzu.

Der Dollar profitiert als Reservewährung von der Krisenstimmung. Der Schweizer Franken wird als sicherer Hafen gesucht, schreibt die «Handelszeitung».

Kommentare

User #5378 (nicht angemeldet)

Wie zu Coronazeiten, es wird wieder besser früher oder später.

User #4278 (nicht angemeldet)

Hier werden die armen Gwerbler ohne Problem ihr Double-Action-System durchziehen. Preise überrissen hochschrauben bei höheren Benzinkosten. Und dann nie runter wenns wieder weniger kostet. Bei der Serafe ist ihnen ihre vielgeliebte Double-Action (keine Firmenserafe und Löhne runter weil weniger Serafe) verwehrt geblieben.

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