Im Büro arbeiten Banker am wenigsten ehrlich

    Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass Banker im Büro öfters mogeln als im Homeoffice. Grund: Kollegen, die unethisch handeln, stecken die anderen an.

    Banker
    Gemäss Indeed ist die Zahl der ausgeschriebenen Jobs im August nur gerade bei zwei der zehn grössten Finanzinstitute gesunken. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Forschende haben das Fehlverhalten von zahlreichen Bankern untersucht.
    • Das Ergebnis: Im Büro lügen sie viel öfters als im Homeoffice.

    Wie ehrlich sind Banker? Eine Frage, der Forschende aus Grossbritannien nachgegangen sind. Das Ergebnis überrascht.

    162 Fehlverhalten von Börsenhändlern von fünf Topbanken wurden während einem Jahr analysiert. Und es zeigt sich: Vor allem der Arbeitsort ist entscheidend. Nicht etwa jener der Bank, sondern der Banker selbst.

    Arbeiten sie nämlich im Büro, handeln sie viel öfter unethisch.

    So lag die Wahrscheinlichkeit für Fehlverhalten im Büro bei 38 Prozent, im Homeoffice lediglich bei acht Prozent.

    Unethisches Verhalten ist ansteckend

    Als Begründung nennt das Forschungsteam die Tatsache, dass unethisches Verhalten ansteckend sei. Bedeutet: Entfernt man einen Banker von seinen unethisch handelnden Kollegen, wird er selber auch weniger unethisch handeln.

    Vertrauen Sie Ihrer Bank?

    Die Forschenden raten den Banken deshalb, ihren Mitarbeitenden möglichst oft Homeoffice zu erlauben. Kundinnen und Kunden empfehlen sie wiederum, sich zu informieren, wo ihr Banker arbeitet – im Büro oder im Homeoffice?

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