Der Goldpreis stieg an und erreichte den höchsten Stand seit Mitte des letzten Jahres. Grund dafür sind Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze.
Goldpreis
Gold ist in Krisenzeiten vermehrt gefragt. Deswegen steigt der Goldpreis normalerweise an. (Archivbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Goldpreis ist wieder stark angestiegen.
  • Seit Mitte 2021 war er nicht mehr so hoch.
  • Trotzdem leidet das Edelmetall darunter, dass es keinen Zins abwirft.

In der Ukraine-Krise ist Gold als sicherer Anlagehafen wieder stärker gefragt. Am Dienstag stieg der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) des Edelmetalls bis auf 1879 US-Dollar. Damit wurde der höchste Stand seit Juni 2021 markiert.

Seit vergangenen Freitag hat der Goldpreis um etwa 50 Dollar zugelegt. Kurz vor der Jahreswende hatte das Edelmetall noch etwa 100 Dollar weniger gekostet.

Grund für steigenden Goldpreis sind Spannungen in Europa

Hintergrund sind die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze. Marktteilnehmer steuern in ungewissen Zeiten vermehrt Sachwerte wie Gold an, während riskantere Anlagen wie Aktien eher an Wert verlieren.

Gebremst wird das Edelmetall durch steigende Kapitalmarktzinsen, die das zinslose Gold im Vergleich zu zinstragenden Anlagen weniger lukrativ erscheinen lassen. Hinzu kommt der zuletzt aufwertende US-Dollar, der ein Hemmnis für die Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollarraums darstellt. Gold wird in der Regel in der US-Währung gehandelt.

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