Goldpreis fällt weiter unter Druck von US-Dollar-Stärke
Der Goldpreis fällt deutlich. Ein starker US-Dollar und schwache Zinssenkungserwartungen belasten die Notierungen deutlich weiterhin.

Laut «nachrichten.at» entfiel am Mittwoch eine zentrale Stützung der Goldpreis-Entwicklung komplett. Die US-Notenbank Fed liess ihren Leitzins unverändert und signalisierte nur einen Schritt für restliches Jahr.
Die «Wirtschaftswoche» berichtet, dass Märkte zuvor fest mit zwei Zinssenkungen im Jahr 2026 gerechnet hatten. Entsprechend gross war die Enttäuschung an den Börsen bei vielen Anlegern nach dieser wichtigen Entscheidung.
Höhere Zinsen machen zinslose Anlagen wie Gold für Anleger deutlich weniger attraktiv als Anleihen. Renditetragende Wertpapiere verdrängen das gelbe Edelmetall somit aus vielen Anlagepappen institutioneller Investoren.
Dollar erstarkt und Goldpreis fällt
Seit Ende Februar ist die US-Währung als Krisenwährung verstärkt von Anlegern weltweit gefragt. Laut «nachrichten.at» hat sich diese Entwicklung nach Powells Aussagen zur Inflationsentwicklung deutlich verschärft.
«Finanzen.net» erklärt, dass Gold weltweit in US-Dollar gehandelt wird und daher sehr sensibel reagiert. Ein starker US-Dollar verteuert das Edelmetall unmittelbar für alle Käufer ausserhalb des Dollarraumes erheblich.
Die internationale Nachfrage nach Gold wird durch einen starken Dollar deutlich reduziert und gedämmt. Diese Nachfragebremse drückt die Goldpreise nachhaltig und unmittelbar nach unten auf den Märkten.
Kursverluste seit Jahresanfang erreichen drastische Höhen
Eine Feinunze Gold wurde laut «nachrichten.at» am Donnerstag an der Londoner Börse bei etwa 4684 US-Dollar gehandelt. Das bedeutet einen Rückgang von ungefähr 135 Dollar zum Vortag und unterschreitet wichtige psychologische Grenzen.

Seit dem Rekordhoch von knapp 5600 US-Dollar Ende Januar verlor das Edelmetall über 900 Dollar. Diese Kursverluste wurden trotz anhaltender geopolitischer Krisen im Nahen Osten bislang nicht gestoppt.
Der Goldpreis tue sich schwer, seine Funktion als «sicherer Hafen» zu erfüllen, so Rohstoffexperte Carsten Fritsch laut der «Wirtschaftswoche».
















