Youtube und Facebook wegen Suchtgefahr verurteilt
Alphabet und Meta wurden verurteilt, da sie bewusst Plattformen entwickelten, die süchtig machen. Eine Klägerin erhält nun drei Millionen Dollar.

Das Wichtigste in Kürze
- Meta und Alphabet wurden zu einer Schadenersatzzahlung von 3 Mio. Dollar verurteilt.
- Sie entwickelten bewusst süchtig machende Plattformen und warnen zu wenig.
- Die Klägerin warf den Plattformen vor, ihre Depression verschlimmert zu haben.
In den USA wurde ein möglicherweise wegweisendes Urteil gefällt: Meta und Alphabet wurden wegen der Suchtgefahr verurteilt. Darüber berichtet unter anderem CNN.
Eine 20-Jährige hatte die Mutterkonzerne von Instagram sowie von Youtube verklagt. Sie warf den Plattformen vor, ihre psychischen Probleme verschlimmert zu haben. Sie hätten bewusst soziale Netzwerke entwickelt, die süchtig machen und die mentale Gesundheit schädigen.
Die Geschworenen stimmten der Klägerin zu: Meta und Alphabet handelten demnach fahrlässig und informierten die Nutzer zu wenig über die Risiken und Gefahren.
Meta muss der Klägerin nun Schadenersatz in Höhe von 2,1 Millionen Dollar bezahlen, Alphabet 900'000 Dollar. Die beiden Tech-Giganten haben angekündigt, das Urteil weiterziehen zu wollen.
















