Die Fusion von AMS und Osram sorgt bei einigen Mitarbeitern für Unmut. Grund für die Unzufriedenheit ist die nicht vorhandene Gleichberechtigung der Firmen.
Osram AMS
Der Chip-Hersteller AMS hat die Mehrheitsanteile an Osram erworben. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AMS AG und das Unternehmen Osram fusionieren.
  • Laut Kritikern übernehme die AMS jedoch das Zepter.
  • Von dem beworbenen Erhalt der Firmen-Selbstständigkeit gebe es in der Praxis nur wenig.

Die österreichische AMS AG und die deutsche Firma Osram fusionieren. Zur Folge hat dies den neuen Namen AMS Osram, der ab heute Mittwoch offiziell ist.

Laut dem «Bayerischen Rundfunk» solle der Name die Gleichberechtigung beider Firmen unterstreichen. In er Praxis sähe das anders aus, finden laut dem Bericht viele Mitarbeiter Osrams.

Das zeige sich zum Beispiel in Abgängen der Osram-Führungskräfte: Konzern-Chef Olaf Berlien trat schon von seinem Posten zurück, den er sechs Jahre innehatte. Ende Juni danke auch die Finanzchefin Kathrin Dahnke ab.

Deren Funktionen übernehmen werde künftig der AMS-Finanzchef Ingo Bank. Die Osram-Mitarbeiter hätten daher den Eindruck, dass die Selbstständigkeit des Konzerns nur im Schein erhalten bleibe.

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