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Easyjet setzt nach hohem Winterverlust auf Erholung im Sommer

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Grossbritannien,

Easyjet rüstet sich für die kommende Sommersaison. Die Piloten werden langsam aus der Kurzarbeit zurückgeholt.

Ein Grossteil der Maschinen des britischen Billigfliegers Easyjet bleibt zumindest bis im Sommer am Boden. (Archivbild)
Ein Grossteil der Maschinen des britischen Billigfliegers Easyjet bleibt zumindest bis im Sommer am Boden. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/NEIL HALL

Der britische Billigflieger Easyjet rüstet sich nach einem tiefroten Winterhalbjahr für eine Lockerung der Reisebeschränkungen im Sommer. Unternehmenschef Johan Lundgren erwartet, das Flugangebot ab Juni wieder stärker hochfahren zu können.

Derzeit hole man Piloten und Flugbegleiter aus der Kurzarbeit zurück, um auf eine stärkere Nachfrage nach Flugtickets reagieren zu können, teilte Easyjet am Donnerstag in Luton bei London mit.

Im laufenden Geschäftsquartal bis Ende Juni bleibt der Grossteil der Easyjet-Maschinen jedoch am Boden: Das Flugangebot werde wohl nur 15 Prozent des Niveaus aus dem entsprechenden Quartal des Vor-Corona-Jahrs 2019 erreichen.

Management gibt keine Prognose ab

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September traut sich das Management weiterhin keine Finanzprognose zu. Die kurzfristigen Unsicherheiten seien zu gross, hiess es zur Begründung. So dürfte eine späte Veränderung der Reisebeschränkungen kurzfristige Änderungen bei Ticketnachfrage und Flugangebot nach sich ziehen. Dies werde sich auch auf die Auslastung der Flugzeuge auswirken.

easyjet switzerland
Ein Flugzeug von Easyjet am Flughafen Genf. (Symbolbild) - Keystone

Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März flog Easyjet wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen wie erwartet noch tiefer in die roten Zahlen. Mit 549 Millionen britischen Pfund (700 Millionen Franken) lag der Nettoverlust fast 70 Prozent höher als ein Jahr zuvor, als die Corona-Pandemie den Flugverkehr erst im März fast zum Stillstand gebracht hatte.

Diesmal beförderte Easyjet nur rund vier Millionen Passagiere, gerade einmal ein Zehntel des Aufkommens aus dem Vorjahr. Der Umsatz brach ähnlich stark auf 240 Millionen Pfund ein.

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