Unwetter

    Hitze und Unwetter in Deutschland

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Drückende Hitze hier, kräftige Gewitter dort: Zum kalendarischen Sommeranfang zeigt das Wetter in Deutschland zwei Gesichter. In Teilen des Landes drohen heute kräftige Gewitter, teils mit Unwettergefahr, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Abend miteilte.

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    Deutschland ächzt unter der Hitzewelle. - keystone

    Bereits für die Nacht zum Sonntag hatten die Experten im Westen vor häufigeren Gewittern mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h gewarnt. Am Sonntagvormittag sollen die Gewitter vom Westen zur Mitte ziehen. Ab dem Mittag erwartet der DWD vor allem in der östlichen Mitte häufigere Gewitter mit heftigem Starkregen, bis zu drei Zentimeter grossen Hagelkörnern und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten um 100 Kilometer pro Stunde.

    Im übrigen Deutschland hält die Hitze vorerst an: Vor allem in der Mitte und im Süden werden bis Mittwoch Temperaturen zwischen 32 und 39 Grad erwartet. Mit 37,5 Grad ist es nach vorläufigen Daten des DWD im Tagesverlauf in Saarbrücken-Burbach bundesweit am wärmsten gewesen. Der DWD warnt zudem vor starker bis teils extremer Wärmebelastung. Ob im Südwesten in den kommenden Tagen Rekordtemperaturen von mehr als 40 Grad erreicht werden, ist nach Angaben von DWD-Meteorologe Christian Herold noch unsicher. Der DWD hat für weite Teile des Landes eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben, die von Samstag 11 Uhr bis Sonntag 21 Uhr gilt.

    Gewitter, Stürme und Hitze zeigten am Wochenende bereits erste Spuren. Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfestes im baden-württembergischen Rastatt wurden am Samstag neun Menschen verletzt, darunter eine junge Frau Anfang 20, die schwere Verletzungen erlitt. Im ostfriesischen Moormerland musste wegen eines Unwetters ein Zeltlager mit rund 300 Kindern geräumt werden. Ein Festival südlich von Flensburg mit rund 5.000 Besuchern wurde geräumt. Bei dem Sturm erlitten 13 Menschen leichte Verletzungen. In anderen Teilen des Landes kam es zu hitzebedingten Strassenschäden, unter anderem auf der A13 in Brandenburg und der A1 in Schleswig-Holstein.

    Auch im übrigen Europa ächzen die Menschen unter den hohen Temperaturen. In Frankreich verhängte der Wetterdienst Météo France für Sonntag nahezu im gesamten Land die höchste oder zweithöchste Warnstufe – mit erwarteten Spitzentemperaturen zwischen 38 und 41 Grad. Für 35 Departements, darunter Paris, gilt die höchste Warnstufe Rot.

    In Griechenland kämpfte die Feuerwehr auf der Insel Euböa am Samstag gegen den ersten grossen Waldbrand des Jahres: 120 Einsatzkräfte, 35 Löschzüge, sieben Hubschrauber und acht Flugzeuge waren im Einsatz. Starker Wind trieb die Flammen in der Nähe der Ortschaften Mesochoria und Raptei an; zwei Ortschaften wurden vorsorglich evakuiert.

    In Spanien erwartet der staatliche Wetterdienst für Sonntag in grossen Teilen Andalusiens Temperaturen von 40 Grad. Dort sowie in anderen Bereichen des Landes wie etwa dem Süden Mallorcas, wo es 39 Grad werden könnten, wurde die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen. In Teilen des Baskenlandes, das an heisses Wetter weniger angepasst ist, wurde sogar die höchste Alarmstufe Rot ausgelöst.

    Kommentare

    User #7263 (nicht angemeldet)

    Hat es früher auch schon gegeben. Mein Garten liebt die warmen Temperaturen mit gelegentlichem Regen. Selten so ein schöner Garten gehabt.

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Was intressiert, das Wetter in Deutschland ? Wir haben die selben Gewitter Probleme. Das in Zürich , war ja heftig, während die Ostschweiz verschont blieb.

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