Djokovic jagt den Federer-Rekord – Das spricht in Wimbledon für ihn
Novak Djokovic fehlt noch einen Wimbledon-Titel, um zu Rekordsieger Roger Federer aufzuschliessen. Auch mit 39 Jahren gehört er nach wie vor zu den Favoriten.

Das Wichtigste in Kürze
- Novak Djokovic hat Wimbledon schon siebenmal gewonnen – nur Roger Federer hat mehr Titel.
- 2026 nimmt der Serbe den nächsten Anlauf, um zum Schweizer aufzuschliessen.
- Legende Mats Wilander rechnet dem 39-Jährigen auf Rasen grosse Chancen aus.
- Djokovic freut sich: «Da muss man weniger laufen, als auf Sand.»
Mit acht Titeln ist Roger Federer in Wimbledon nach wie vor Rekordsieger. Novak Djokovic feierte 2022 seinen siebten Triumph – seither will es für ihn in London aber nicht mehr klappen.

Zweimal scheitert der Djoker im Final an Carlos Alcaraz, einmal im Halbfinal an Jannik Sinner. Doch 2026 nimmt der Serbe den nächsten Anlauf. In Abwesenheit des verletzten Alcaraz scheinen die Chancen gut zu stehen.
Wilander sieht in Wimbledon «beste Chancen» für Djokovic
Tennis-Legende Mats Wilander sagt der «Gazzetta dello Sport»: «In Wimbledon hat er die besten Chancen auf seinen 25. Grand-Slam-Titel.» Er glaubt: «Auf Sand gibt es zwanzig Gegner, die ihn schlagen können – auf Rasen vielleicht fünf.»

An den French Open scheiterte Djokovic zuletzt bereits in der dritten Runde am brillant aufspielenden João Fonseca. Seit dem Final an den Australian Open am 1. Februar hat Djokovic nur noch sieben Spiele bestritten – und drei davon verloren.
Djokovic: «Da muss ich nicht so viel laufen»
Ohne Vorbereitungsturnier auf Rasen reist er nun nach Wimbledon. Der siebenfache Sieger strahlt aber grosse Zuversicht aus – auch weil die Ballwechsel auf Rasen kürzer sind. «Ich freue mich drauf. Da muss man nicht so viel laufen, wie auf Sand», sagt er bei «Sky».
Der Rekord-Grand-Slam-Sieger nimmt also neuerlich Anlauf für Titel Nummer 25 – den achten in Wimbledon. Im letzten Jahr erreichte er relativ souverän den Halbfinal, scheiterte dort aber an Jannik Sinner. Dieser wird auch in diesem Jahr der grosse Favorit sein.

Als solcher galt er aber auch in Paris – und scheiterte in Runde 2. Wilander sagt: «Er hatte in den Monaten vor Roland Garros kaum Zeit für Erholung. Er konnte gar nie intensiv trainieren. So ist ihm am Ende die Luft ausgegangen.»
















