Das Coronavirus hat der Schweizer Flugsicherung Skyguide im ersten Halbjahr 2021 immer noch tiefe Zahlen beschert: Sie kontrollierte nur 203'346 Flüge nach Instrumentenflugregeln. Sogar im ersten Halbjahr 2020 gab es für die Lotsen mehr Arbeit.
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Fluglotsen-Engpass bei Skyguide: Weil der Nachwuchs bei dem anspruchsvollen Beruf fehlt, können viele Maschinen in Basel nicht fristgerecht starten. - sda - KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI
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Das Wichtigste in Kürze

  • Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2019, also der Zeit vor Corona, entspricht das erste Halbjahr 2021 einem Minus von 67,8 Prozent, wie Skyguide am Donnerstag mitteilte.

Auch im ersten Halbjahr 2020 hatten die Lotsen noch deutlich mehr zu tun, weil Corona den Flugverkehr erst ab März lahmlegte. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 gingen die Bewegungen in den vergangenen sechs Monaten um 24,9 Prozent zurück.

Am meisten Arbeit hatten die Skyguide-Lotsen in den vergangenen sechs Monaten am Freitag, 25. Juni. An diesem Tag wurden 2337 Flüge abgefertigt. Zwei Tage zuvor hatte der Bundesrat einen grossen Öffnungsschritt angekündigt, weil die Fallzahlen damals sehr tief waren und die Impfkampagne gut vorwärtskam.

Viel weniger Bewegungen als in Vor-Corona-Zeiten gibt es aktuell vor allem von Billig-Airlines und traditionellen Fluggesellschaften. Die Zahl der Frachtflüge hingegen steigt.

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