Bitcoin mit massiven Kursverlusten durch Grönland-Eskalation

Melisa Zec
Melisa Zec

USA,

Der Bitcoin startet die Handelswoche mit dramatischen Kursverlusten. Anleger suchen wegen des eskalierten Grönland-Streits sichere Häfen wie Gold.

Bitcoin
Der Bitcoin gerät durch anhaltende ETF-Abflüsse und zunehmenden Verkaufsdruck an den internationalen Finanzmärkten weiter unter Druck. (Symbolbild) - keystone

Der Bitcoin ist mit deutlichen Kursverlusten in die Handelswoche gestartet. Eine stärkere Nachfrage nach sicheren Anlagehäfen nach der Eskalation im Grönland-Streit belastet die Kryptowährung.

Der Bitcoin fiel in der Nacht zum Montag auf Bitstamp unter 92'000 Dollar, wie das «Handelsblatt» schreibt. Dieser Rückgang folgte direkt einem Höchststand von über 95'000 Dollar am Vorabend.

Die Kurse stabilisierten sich montags bei genau 92'900 Dollar. Die wachsende Nachfrage nach risikoarmen Anlagen belastet die besonders volatile Kryptowährung.

Schwere Einbrüche im gesamten Kryptomarkt

Auch Ether und weitere Kryptowährungen erlitten deutliche Kursverluste, berichtet der «Spiegel». Anleger zogen laut der Handelsplattform «CoinGecko» etwa 100 Milliarden Dollar aus dem gesamten Kryptomarkt ab.

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Der gesamte Kryptosektor leidet stark unter der geopolitischen Unsicherheit. Bitcoin als älteste und bekannteste Währung wird am härtesten von Verlusten getroffen.

Der Streit zwischen USA und europäischen Staaten um die Insel Grönland verschärfte sich am Wochenende. Die US-Regierung drohte mit neuen Zöllen gegen europäische Handelspartner.

Grönland-Gespräche bringen keinen Durchbruch

US-Präsident Trump bekräftigte erneut sein starkes Interesse an Grönland. Die Gespräche mit Dänemark brachten keinen Durchbruch, wie «IG» betont.

Ein Sondergipfel der EU-Rats- und Regierungschefs steht Ende der Woche an. Dort sollen laut dem «Spiegel» konkrete Gegenmassnahmen gegen die US-Zolldrohungen diskutiert und beschlossen werden.

bitcoin trump
US-Präsident Donald Trump will Grönland unter seine Kontrolle bringen. Auch Bitcoin leidet unter den geopolitischen Spannungen. - keystone

Die EU prüft verschiedene Handelsoptionen zur Abwehr des Zolldrucks. Diese Entwicklungen verstärken die Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten weiter.

Commerzbank-Analystin warnt

Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank sieht akute Eskalationsrisiken. Die US-Regierung könne «irgendwann eine Grenze überschreitet», wie sie laut «Finanzen.net» betont.

Handelspartner würden sich dann nicht mehr erpressen lassen. Sie würden mit harten Gegenmassnahmen sofort zurückschlagen, heisst es.

Der Kryptomarkt reagiert extrem empfindlich auf globale geopolitische Konflikte. Weitere Eskalationen im Grönland-Streit könnten zu noch tieferen Kursrückgängen führen.

Bitcoin in Krisenzeiten hochriskant

Anleger wechseln Kapital zu traditionellen sicheren Häfen wie Gold. Bitcoin gilt in Krisenzeiten als besonders volatil und hochriskante Anlageklasse.

Im Dezember pendelte der Bitcoin in enger Handelsspanne um 90'000 Dollar, so «boerse.de». Im Oktober erreichte er ein beeindruckendes Rekordhoch von rund 126'000 Dollar.

Bitcoin fällt
Bitcoin fällt unter die psychologisch wichtige Marke von 80'000 Dollar. (Symbolbild) - pexels

Weiter war die Kryptowährung im November deutlich unter Druck geraten, heisst es weiter. Die Entwicklungen beim bevorstehenden EU-Sondergipfel bestimmen den weiteren dramatischen Marktausblick.

Kommentare

User #9674 (nicht angemeldet)

Jetzt fällt Bitcoin auf 0. Riesige Verluste erwartet... Banken sind am aussteigen.

User #3555 (nicht angemeldet)

@ Frau Zec: Der "Crash" kommt davon, dass man unter dem Eis in Grönland weitere 21 Mio Bitcoins vermutet....bitte nicht weitersagen...

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