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    Airbus kämpft um Milliarden-Auftrag der Bundeswehr

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Frankreich,

    Das Rüstungskonzern Rheinmetall und der Satellitenhersteller OHB treten um das grösste Satellitenprojekt der deutschen Streitkräfte gegen den Konzern Airbus an.

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    Airbus hat sein Interesse an dem milliardenschweren Satellitenprojekt der Bundeswehr bekundet. (Archivbild) - keystone

    Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall plant, gemeinsam mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB, um das bislang grösste Satellitenprojekt der Bundeswehr zu konkurrieren. Laut dem «Handelsblatt» könnte das Auftragsvolumen dabei bis zu zehn Milliarden Euro betragen.

    Auch Airbus hat sein Interesse an dem milliardenschweren Vorhaben bekundet, wie die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf mehrere Insider berichtet. Die offizielle Ausschreibung für das ambitionierte Projekt könnte bereits im Februar starten.

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    Unter der Bezeichnung SATCOMBw Stufe 4 soll das Netzwerk bis 2029 mit bis zu 200 Satelliten realisiert werden. Diese Satelliten sollen Panzer, Schiffe und Soldaten der Bundeswehr in einem modernen Kommunikationsnetz miteinander verbinden.

    Rheinmetall setzt mit OHB auf erdnahe Satelliten

    In technischen Details erinnert das System an das Satellitennetzwerk Starlink von SpaceX, wie «Investing» berichtet. Geplant ist eine Konstellation in der erdnahen Umlaufbahn.

    Für Rheinmetall stellt das Projekt einen weiteren strategischen Schritt in den Weltraumsektor dar. Erst Ende 2024 hatte der Konzern einen Auftrag über 1,7 Milliarden Euro erhalten.

    Der frühere Vertrag umfasst laut «finanzen.net» die Lieferung von Radar-Aufklärungsdaten in Kooperation mit dem finnischen Unternehmen Iceye. Eine Zusammenarbeit mit OHB würde das Portfolio des Düsseldorfer Konzerns nun deutlich erweitern.

    OHB und Rheinmetall fordern Airbus im Satellitenprojekt heraus

    OHB ist bereits ein etablierter Akteur im europäischen Satellitenbau und liefert unter anderem Satelliten für das Navigationssystem Galileo. Mit rund 3300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro gehört das Bremer Unternehmen zu den bedeutendsten Raumfahrtfirmen Europas.

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    Für Airbus steht mit dem Auftrag viel auf dem Spiel. (Archivbild) - keystone

    Das Unternehmen betrachtet das SATCOMBw-Projekt als strategische Chance, um seine Position im militärischen Satellitenmarkt weiter auszubauen. Eine erfolgreiche Kooperation mit Rheinmetall könnte das Portfolio erheblich stärken und neue Marktsegmente erschliessen.

    Für Airbus steht mit dem Auftrag viel auf dem Spiel, da der Konzern bereits das aktuelle SATCOMBw-System Stufe 2 betreibt. Wie die «Financial Times» berichtet, sichert der Zuschlag dem Gewinner langfristige Umsätze und stabilisiert die Marktposition über mehrere Jahre hinweg.

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