Freiburg: Polizisten mit Messer bedroht – Schusswaffeneinsatz

Am frühen Nachmittag musste ein Polizist seine Waffe gegen eine aggressive Person einsetzen, die mit einer Stichwaffe drohte.

Messer
Eine Person hält ein Messer in der Hand. (Symbolbild) - keystone

Am Donnerstag, gegen 14 Uhr, intervenierte eine Patrouille der Kantonspolizei Freiburg im Rahmen der Suche nach einer aus einer psychiatrischen Einrichtung geflohenen Person im Asylzentrum La Poya in Freiburg.

Als die Polizisten im Zentrum ankamen, stellten sie fest, dass die gesuchte Person, ein 21-jähriger sudanesischer Asylbewerber, anwesend war. Aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden sollen, bedrohte dieser die Einsatzkräfte und versuchte sie mit einem Messer anzugreifen.

Ein Beamter setzte ein Destabilisierungsgerät (Taser) ein, welcher jedoch keine Wirkung auf den mutmasslichen Angreifer zeigte. Daraufhin setzte der zweite Polizist seine Dienstwaffe ein.

Der Asylbewerber wurde durch einen Schuss verletzt und von den Polizisten sowie den herbeigerufenen Sanitätern versorgt und anschliessend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, welche von der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Neuenburg durchgeführt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.

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Kommentare

User #3119 (nicht angemeldet)

Asylbewerber

User #4851 (nicht angemeldet)

Auch ein Polizist muss sich nicht abstechen lassen. Einen Angreifer mit Messer kannst du nur mit einer Distanzwaffe erfolgreich stoppen. Ein gezielter Schuss auf die Hand, in dem er das Messer hält, ist immer Notwehr und kein Notwehr- Exzess. Fb

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