Warum die SRG uns allen nützt: Demokratie!
«Die SRG nützt selbst jenen, die ihr Angebot kaum oder gar nicht nutzen. Das mag widersprüchlich klingen, ist es aber nicht», schreibt Philipp Schori.

Das Wichtigste in Kürze
- Philipp Schori (43) ist der Präsident der SRG Bern Freiburg Wallis.
- Auf Nau.ch schreibt er einen Gastbeitrag über die SRG-Halbierungsinitiative.
- Am 8. März 2026 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten darüber ab.
Wer weder Radio SRF hört noch TV schaut oder digitale SRG-Angebote konsumiert, profitiert zwar nicht direkt von sorgfältigem Politjournalismus und Hintergrundberichterstattung – indirekt jedoch sehr wohl.
Gerade unsere halbdirekte Demokratie ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gut informiert sind.
Nur so entstehen politische Entscheide, die auf Fakten, Einordnung und Vernunft beruhen. Diese Entscheide gelten am Ende für uns alle.

Gesamte Gesellschaft profitiert
Die SRG leistet dazu einen entscheidenden Beitrag: Als öffentliches Medienhaus ist sie nicht käuflich; wir können uns darum sicher sein, dass die Journalistinnen und Journalisten der SRG unabhängig von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme arbeiten können.
Auf dieser Grundlage stellt die SRG verlässliche Informationen bereit, ordnet ein und schafft eine gemeinsame Wissensbasis. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.
Mit Blick auf die Halbierungsinitiative, über die wir am 8. März abstimmen, lässt sich ganz plakativ sagen: Mit rund 80 Rappen pro Tag investiere ich in politische Entscheide, die auf Sachlichkeit und Fakten beruhen.
Das ist kein Luxus, sondern liegt im ureigenen Interesse von uns allen.












