SRG

Warum die SRG uns allen nützt: Demokratie!

Philipp Schori
Philipp Schori

Bern,

«Die SRG nützt selbst jenen, die ihr Angebot kaum oder gar nicht nutzen. Das mag widersprüchlich klingen, ist es aber nicht», schreibt Philipp Schori.

SRG Generaldirektion
Die SRG-Halbierungsinitiative will die Medienabgabe von 335 auf 200 Franken senken. - srgssr.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Philipp Schori (43) ist der Präsident der SRG Bern Freiburg Wallis.
  • Auf Nau.ch schreibt er einen Gastbeitrag über die SRG-Halbierungsinitiative.
  • Am 8. März 2026 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten darüber ab.

Wer weder Radio SRF hört noch TV schaut oder digitale SRG-Angebote konsumiert, profitiert zwar nicht direkt von sorgfältigem Politjournalismus und Hintergrundberichterstattung – indirekt jedoch sehr wohl.

Gerade unsere halbdirekte Demokratie ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gut informiert sind.

Nur so entstehen politische Entscheide, die auf Fakten, Einordnung und Vernunft beruhen. Diese Entscheide gelten am Ende für uns alle.

Philipp Schori
Philipp Schori ist der Präsident der SRG Bern Freiburg Wallis. - zvg

Gesamte Gesellschaft profitiert

Die SRG leistet dazu einen entscheidenden Beitrag: Als öffentliches Medienhaus ist sie nicht käuflich; wir können uns darum sicher sein, dass die Journalistinnen und Journalisten der SRG unabhängig von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme arbeiten können.

Auf dieser Grundlage stellt die SRG verlässliche Informationen bereit, ordnet ein und schafft eine gemeinsame Wissensbasis. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

Mit Blick auf die Halbierungsinitiative, über die wir am 8. März abstimmen, lässt sich ganz plakativ sagen: Mit rund 80 Rappen pro Tag investiere ich in politische Entscheide, die auf Sachlichkeit und Fakten beruhen.

Das ist kein Luxus, sondern liegt im ureigenen Interesse von uns allen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #4317 (nicht angemeldet)

Die Initiative verbietet die Finanzierung eines Onlineangebots aus öffentlichen Geldern. Dies widerspricht der heutigen und zukünftigen Mediennutzung. Besonders junge Menschen konsumieren Medien bereits heute überwiegend online. Service public im digitalen Zeitalter sollte aber mehr umfassen als nur die Produktion publizistischer Angebote. Der Service public muss auch algorithmische Empfehlungssysteme entwickeln, die auf publizistischen und demokratischen Werten basieren. Zusätzliche sollte der Service public im Sinne einer Infrastruktur auch sichere Debattenräume anbieten, um demokratische Teilhabe und Stärkung des Gemeinwohls in einer von kommerziellen Plattformen und KI-Chatbots dominierten Öffentlichkeit zu gewährleisten.

User #1921 (nicht angemeldet)

Na klar, ist nicht käuflich. Und der Storch bring die Kinder. Gibt es zur SRG auch handfeste Argumente oder nur Wahnvorstellungen? Bis jetzt: Demokratie wird zerstört, die Schweiz bricht auseinander etc.

Weiterlesen

Flavia Wasserfallen
14 Interaktionen
Wasserfallen (SP)
Walter Langenengger
284 Interaktionen
Berner Ex-Komm-Chef
Hans-Ulrich Bigler
324 Interaktionen
Halbierungsinitiative
Arbeit
25 Interaktionen
Vorbereitung

MEHR SRG

SRG
39 Interaktionen
Jahresergebnis
SRG
100 Interaktionen
Spar-Hammer fix
Ueli Schmezer
55 Interaktionen
Mitte will nicht
Fachhochschule Graubünden
1 Interaktionen
Hochschule

MEHR AUS STADT BERN

fc breitenrain frauen
Überzeugendes 9:0
BSV Bern Thun
Overtime-Krimi
1 Interaktionen
Bern