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    Analyse zeigt: Höhere Zustimmung für SRG-Initiative bei Jüngeren

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA, Redaktion

    Bern,

    Die Wahlbeteiligung am 8. März war hoch. Jetzt zeigt eine Analyse, welche Argumente den Ausschlag gaben.

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    Die SRG-Initiative ist am 8. März abgelehnt worden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SRG-Halbierungsinitiative scheiterte mit 61,9% Nein-Stimmen.
    • Eine Analyse zeigt nun: Unter 40-Jährige zeigten die höchste Zustimmung zur Initiative.
    • Bildung und Einkommen beeinflussten das Abstimmungsverhalten deutlich.

    Mit über 55 Prozent war die Wahlbeteiligung bei den Abstimmungen am 8. März überdurchschnittlich hoch. Gestärkt wurden dabei tendenziell die institutionellen Positionen. Zu diesem Ergebnis ist die am Freitag veröffentlichte Vox-Analyse gekommen.

    Die SRG-Halbierungsinitiative wurde mit 61,9 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Dabei folgte das Abstimmungsverhalten ideologischen Mustern: von 17 Prozent Zustimmung im linken Spektrum bis 75 Prozent im rechten Spektrum.

    Wie hast du bei der SRG-Halbierungsinitiative gestimmt?

    Anklang fand die Initiative vor allem bei rechtsgerichteten Personen, die wenig Vertrauen in die Medieninstitutionen haben. Sie fand zudem mehr Unterstützung bei jüngeren, weniger gebildeten und einkommensschwachen Personen.

    Auch die Parteibindung wirkte deutlich. SVP-Sympathisierende stimmten zu 75 Prozent zu, während die Zustimmung bei GLP (11%) und Grünen (10%) besonders tief ausfiel.

    Höchste Zustimmung bei den unter 40-Jährigen

    Die höchsten Zustimmungswerte (43 Prozent respektive 45 Prozent) finden sich bei den unter 40-Jährigen.

    Deutlicher ist der Unterschied bei der Bildung: Je höher die Bildung, desto tiefer die Zustimmung. Am höchsten ist sie bei Personen mit beruflicher Grundbildung – diese sagten mit 49 Prozent Ja.

    Auch beim Einkommen zeigt sich ein Muster: Mit höherem Einkommen sinkt die Zustimmung tendenziell und ist in der mittleren Einkommensgruppe am tiefsten.

    Die höchste Zustimmung zeigte sich bei einem Haushaltseinkommen bis 3000 Franken (53 Prozent Zustimmung).

    Gleichheit gegen traditionelle Familienmodelle

    Beim Bundesgesetz über die Individualbesteuerung (54,2 Prozent Ja) standen Gleichheit und Steuergerechtigkeit im Vordergrund. Kritisiert wurden zusätzliche Kosten, potenzielle Ungleichheiten und die Diskriminierung traditioneller Familienmodelle.

    Bei der Initiative für einen Klimafonds (70,7 Prozent Nein) waren wirtschaftliche Bedenken ausschlaggebend. Zudem wurde die Einschätzung geteilt, dass die bestehenden klimapolitischen Instrumente ausreichen.

    Kommentare

    User #4132 (nicht angemeldet)

    Nach der Schmitz Geschichte bereuen wohl einige ihr Nein. Nach vorne schauen, jetzt muss unbedingt die Nachhaltigkeitsinitiative durchkommen und der EU Knechtvertragt versenkt werden.

    User #2050 (nicht angemeldet)

    Weil die jüngeren intelligenter sind und sich bei alternativen Medien eine Zweitmeinung einholen und keine subventionierten Propagandasender benötigen.

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