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    WHO-Mitglieder nehmen Pandemievertrag an

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Genève,

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen historischen Schritt vollzogen: Die Mitgliedsländer haben den Pandemievertrag angenommen.

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    Die Mitgliedsstaaten der WHO haben den neuen Pandemievertrag angenommen. - keystone

    Nach mehr als drei Jahren intensiver Verhandlungen einigten sich die 194 WHO-Mitgliedstaaten auf den Vertragstext. Ziel ist es, künftige Pandemien besser zu bewältigen und chaotische Zustände wie während der Corona-Krise zu verhindern, so «Süddeutsche Zeitung».

    Die Annahme erfolgte bei der Jahresversammlung in Genf ohne Gegenstimme und wurde mit langanhaltendem Applaus gefeiert.

    WHO-Pandemievertrag angenommen

    Der Vertrag verpflichtet die Staaten, ihre Kapazitäten zur Prävention und Kontrolle von Pandemien auszubauen. Dazu zählen unter anderem die Stärkung der Gesundheitssysteme sowie der Ausbau von Überwachung und Forschung.

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    Durch den WHO-Pandemievertrag soll, im Falle einer neuen Pandemie, auch die Verteilung vom Impfstoffen reglementiert werden. - keystone

    Zudem soll eine gerechtere Verteilung von Impfstoffen und Medikamenten gewährleistet werden. Die WHO betont, dass der Vertrag keine Eingriffe in nationale Gesetze erlaubt und keine Lockdowns oder Impfpflichten anordnen kann.

    Globale Lehren aus der Corona-Pandemie

    Die Corona-Pandemie hatte gezeigt, wie unkoordiniert viele Länder reagierten. Engpässe bei Schutzmaterial, Exportverbote und eine ungleiche Impfstoffverteilung sorgten für Millionen Todesfälle und wirtschaftliche Schäden, wie «Süddeutsche Zeitung» berichtet.

    Der neue Vertrag soll verhindern, dass sich solche Situationen wiederholen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach von einem historischen Tag.

    Er betonte, dass die nächste Pandemie nur eine Frage der Zeit sei, wie «Tagesschau» berichtet. Der Vertrag soll die Prävention stärken und eine schnelle, solidarische Reaktion ermöglichen.

    Ratifizierung und Ausblick

    Der Pandemievertrag tritt erst in Kraft, wenn mindestens 60 Staaten ihn ratifiziert haben, wie «Tagesschau» berichtet. Die USA und Argentinien haben ihren Austritt aus der WHO angekündigt, was die globale Zusammenarbeit herausfordert.

    Haben wir aus der Corona-Pandemie gelernt?

    Viele Details, etwa zum internationalen Austausch von Daten und Impfstoffen, müssen noch ausgehandelt werden. Die Weltgemeinschaft sieht im Vertrag dennoch einen entscheidenden Schritt für mehr globale Sicherheit bei Gesundheitskrisen.

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    Kommentare

    User #5767 (nicht angemeldet)

    Die können abstimmen oder zustimmen was sie wollen. Ich mache was ich will und nicht was die wollen. Völlig Belanglos

    User #1392 (nicht angemeldet)

    Einfach eine Frechheit, stellt diese Politiker auf die Straße. Sie machen ihren Auftrag nicht mehr korrekt

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