WEF: Selenskyj sagt wegen russischen Luftangriffen auf Kiew ab

Am heutigen Dienstag startet das WEF in Davos. Mit dabei ist ab Mittwoch auch US-Präsident Donald Trump. Das Neueste liest du im Nau.ch-Ticker.

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Am heutigen Dienstag startet in Davos das WEF unter dem Motto «Ein Geist des Dialogs». - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Davos geht ab heute die diesjährige Ausgabe des WEF über die Bühne.
  • Zu den Teilnehmenden gehört unter anderem US-Präsident Donald Trump.
  • Das Forum steht unter dem Motto «Ein Geist des Dialogs».
  • Heute Dienstag hält Bundespräsident Guy Parmelin seine Rede.

Ab dem heutigen Dienstag geht in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos über die Bühne.

Das diesjährige Forum steht im Zeichen des Mottos «Ein Geist des Dialogs». Hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft werden erwartet.

Unter ihnen sind US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz werden erwartet.

Interessiert dich das WEF?

Das Neueste liest du im Ticker von Nau.ch:

Panne bei Eröffnungsrede: Co-Stiftungspräsident vergisst Seite 4

12.04: Bei der Eröffnungsrede von Co-Stiftungspräsident André Hoffmann kam es am WEF zu einer ungewollten Unterbrechung.

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Vergass einen Teil seiner Eröffnungsrede bei seiner Gattin: André Hoffmann. - Youtube / @wef

Plötzlich geriet Hoffmann ins Stocken, ehe er seine Ehefrau schmunzelnd bittet: «Kann ich bitte Seite 4 meiner Rede haben?»

Das bringt ihm im Saal viel Gelächter ein. Hoffmann selbst erklärt den Fauxpas so: «Manchmal sind wir etwas tollpatschig.»

«Zölle sind ein Fehler» und «Lang lebe Europa!»

11.41: In ihrer Rede sprach EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch die von Donald Trump angedrohten Grönland-Zölle an.

«Zölle sind ein Fehler», erklärte sie. Europa werde entschlossen darauf reagieren. Zudem erklärte sie: «Wenn wir uns in eine Abwärtsspirale bewegen, dann spielt das unseren Gegnern in die Hände.»

Ihre Rede schloss von der Leyen mit den Worten: «Lang lebe Europa!»

Am WEF: Von der Leyen mit klaren Worten an Russland

11.34: In ihrer Rede hat sich Ursula von der Leyen auch zum Ukraine-Krieg geäussert.

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Richtet deutliche Worte an Russland: Ursula von der Leyen. - keystone

«Russland zeigt kein Nachlassen und keine Reue. Das Töten von Zivilisten geht weiter.» Dies müsse enden, erklärte sie bei ihrer Rede.

Zudem kündigt sie an, russisches Vermögen dauerhaft einzufrieren. «Das ist ein Zeichen an Russland und an die Welt.»

Von der Leyen mit kämpferischer Rede

11.23: Am WEF in Davos hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Wort ergriffen.

Dabei gab sich von der Leyen ungewöhnlich deutlich. «Nostalgie wird die alte Weltordnung nicht zurückbringen», erklärte sie. Man müsse langfristigen Wandel als Chance nutzen.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am WEF in Davos. - keystone

In ihrer Rede sprach sie auch die Zoll-Thematik an: «Handel statt Zölle» müsse die Devise heissen. Zudem betonte von der Leyen, dass ein unabhängiges Europa geschaffen werden müsse.

«Europa verfügt über alles, was es braucht, um wirtschaftliche Investitionen anzuziehen», so von der Leyen.

Selenskyj sagt ab

11.12: Wegen massiver russischer Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat Wolodymyr Selenskyj seine Teilnahme am WEF vorerst abgesagt.

WEF
Wolodymyr Selenskyj wird wegen massiver russischer Angriffe auf Kiew wohl nicht ans WEF reisen. - keystone

Das heisst es vonseiten ukrainischer Regierungsvertreter. Allerdings schliesst Selenskyj eine Reise nach Davos nicht ganz aus.

Denkbar ist, dass er für ein bilaterales Treffen mit US-Präsident Donald Trump anreist.

Parmelin hält Eröffnungsrede

10.30: Mit seiner Rede eröffnet Bundespräsident Guy Parmelin das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos.

Seine Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum nutzte er für Dank für die internationale Unterstützung und Solidarität bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Es sei beeindruckend, wie so etwas die Zusammenarbeit stärken könne.

WEF
Hat das WEF am Dienstagmorgen eröffnet: Bundespräsident Guy Parmelin. - keystone

In seiner Rede äusserte er sich zu der politischen Stabilität in der Schweiz. «Die Schweiz bezieht ihre Stärke aus der Stabilität», erklärte Parmelin.

Auch internationale Themen berührte er. Man glaube in der Schweiz an freien Handel. Aber persönliche Kontakte und der Dialog seien dafür wichtig.

Grönland-Treffen am WEF

09.08: Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt.

Donald Trump WEF
Donald Trump hat rund um das WEF in Davos ein Treffen zu Grönland angekündigt. - keystone

Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret am Treffen teilnehmen soll, liess der Republikaner offen.

Die Gespräche dürften am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Trump wird am Mittwoch dort erwartet und wird auch eine Rede halten. Am Donnerstag soll er wieder abreisen.

Prominente Rednerinnen und Redner am Dienstag

07.32: Bereits am Starttag werden in Davos hochkarätige Rednerinnen und Redner erwartet.

Nach der Eröffnungsrede durch Bundespräsident Guy Parmelin wird EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um 10.50 Uhr das Wort ergreifen.

Von der Leyen WEF
Wird am Dienstag in Davos eine Rede halten: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. - keystone

Am Nachmittag folgt um 14.00 Uhr die Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Um 16.30 Uhr wird dann Kanadas Premierminister Mark Carney das Wort ergreifen.

Grönland dominierendes Thema am WEF?

07.25: Aufgrund der geopolitischen Spannungen rund um Grönland könnte zwischen den USA und der EU ein Handelskonflikt eskalieren.

Vor wenigen Tagen drohte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten an.

Grönland WEF
Wird es rund um die Grönland-Frage am WEF zu einer weiteren Eskalation kommen? - keystone

Diese hatten jüngst Soldaten als Zeichen der Solidarität mit Dänemark zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.

Mehrere europäische Staaten sowie die Spitzen der EU wiesen die Drohungen aus Washington zurück. Der Präsident des Europäischen Rats hat nun für Donnerstagabend ein Sondergipfeltreffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel einberufen.

Parmelin hält Eröffnungsrede

07.19: Bundespräsident Guy Parmelin wird das diesjährige Forum in Davos mit einer Rede eröffnen.

Guy Parmelin WEF
Eröffnet das WEF um 10.30 Uhr mit einer Rede: Bundespräsident Guy Parmelin. - keystone

Die Eröffnungsrede Parmelins wird um 10.30 Uhr stattfinden.

Trumps Programm am WEF in Davos

07.11: Das Weisse Haus hat das Programm von Donald Trump bekannt gegeben.

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So sieht Donald Trumps Programm am diesjährigen WEF aus. - X / @josh_wingrove

So soll der US-Präsident am heutigen Dienstag in Washington abreisen. Am Mittwoch soll er dann in Davos eintreffen.

Donald Trump WEF
Wird am Mittwoch am WEF in Davos erwartet: US-Präsident Donald Trump. - keystone

Dort soll er um 14.30 Uhr eine rund einstündige Rede halten. Danach sind Gespräche mit anderen WEF-Teilnehmenden angedacht.

Kommentare

User #3438 (nicht angemeldet)

Aktualisierung der Liste der Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums Von Inger Nordangård Die Liste der Global Leaders of Tomorrow und Young Global Leaders wurde nun mit den Teilnehmern für 2024 und 2025 aktualisiert und durch statistische Grafiken ergänzt. Uncut News

User #2193 (nicht angemeldet)

Trump ein Befürworter von Waffen zu Hause. Auch Texas hat viel Waffenkriminalität, und die Amokläufer sind nicht Schwarze oder Latinos: Besonders viele „mass shootings“ in republikanischen Bundesstaaten Apropos Texas: Der sich einem besonderen Wildwest-Individualismus verpflichtet fühlende Südstaat produziert eine der schaurigsten Bilanzen. Von 2014, als 2848 Einwohner durch Waffen ums Leben kamen, stieg die Opferzahl bis 2021 auf 4613. Generell zeigt die Forschung: Am meisten wird in republikanischen Hochburgen mit laxen Waffengesetzen wie Mississippi gestorben. Hingegen sind „mass-shootings” in Bundesstaaten mit strikter Erlaubnis-Gesetzgebung vor dem Kauf einer Waffe (background-checks) niedriger. Das gilt auch für Regionen, in denen XXL-Munitions-Magazine verboten sind.

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