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Walliser und italienische Ermittler treffen sich laut Botschafter

Keystone-SDA
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Crans-Montana,

Die Walliser Staatsanwaltschaft wird sich laut dem Schweizer Botschafter in Rom, Roberto Balzaretti, Mitte Februar mit der römischen Staatsanwaltschaft treffen.

Crans-Montana
Die Walliser Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen rund um Crans-Montana gemeinsam mit den italienischen Behörden forrtsetzen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Walliser Staatsanwaltschaft will mit den römischen Behörden zusammenarbeiten.
  • Mitte Februar soll ein gemeinsames Treffen mit dem Schweizer Botschafter stattfinden.
  • Der Zeitpunkt des Treffens sei jedoch keine «Verzögerung seitens der Schweiz».

Die Walliser Staatsanwaltschaft baut die Zusammenarbeit im Fall Crans-Montana aus. Mitte Februar will sie sich zusammen mit dem Schweizer Botschafter, Roberto Balzaretti, in Rom mit der römischen Staatsanwaltschaft treffen.

«Die Zusammenarbeit der Justizbehörden Italiens und der Schweiz im Fall Crans-Montana läuft bereits.» Das sagte Balzaretti in einem Interview mit CH Media.

Das Treffen solle auf technischer Ebene stattfinden, sagte Balzaretti auch in einem ebenfalls am Mittwoch erschienenen Interview mit «Le Temps».

Zeitpunkt des Treffens sei keine Verzögerung

Um ein solches Treffen habe Italien gebeten, noch bevor über das Rechtshilfeersuchen entschieden werde, sagte er den Zeitungen.

Der Zeitpunkt des Treffens Mitte Februar sei keine «Verzögerung seitens der Schweiz». «Sondern das erste mögliche Datum für die Staatsanwaltschaft Rom», sagte der Botschafter zu CH Media.

Die Staatsanwaltschaft in Rom hatte am 13. Januar ein Rechtshilfeersuchen an die Schweiz gerichtet. Das Bundesamt für Justiz habe dieses am darauf folgenden Tag an die Walliser Staatsanwaltschaft übermittelt. Das teilte das Bundesamt am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Die Walliser Justizbehörde wolle bis spätestens Ende dieser Woche auf das italienische Ersuchen eintreten.

Die beiden Strafverfolgungsbehörden haben gemäss dem Bundesamt für Justiz auch die Möglichkeit, sich für die Ermittlung zu gemeinsamen Ermittlungsgruppen zusammenzuschliessen. Solch ein Zusammenschluss sei ein übliches Vorgehen.

Italien forderte gemeinsame Ermittlungen

Italien hatte am Montag gemeinsame Ermittlungen gefordert. Der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, wurde nach Rom zurückgerufen. Dort wurde er von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni empfangen.

Cornados Rückkehr nach Bern wurde von der Bildung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe abhängig gemacht.

«Es gibt keine zwischenstaatliche Krise», sagte Balzaretti von CH Media darauf angesprochen.

Haben die Behörden im Fall Crans-Montana schwerwiegende Fehler gemacht?

Italiens Aussenminister Antonio Tajani habe gesagt, dass es kein diplomatisches Problem mit der Schweiz gebe. Vielmehr gebe es Probleme mit bestimmten Entscheidungen der Walliser Justiz, sagte der Botschafter zu «Le Temps».

Er fügte an: «Das ist übrigens das Äusserste, was man als Politiker angesichts der Gewaltenteilung gegenüber einem Rechtsorgan sagen kann.»

Der Bund nahm die Bitte Italiens zur Kenntnis. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten verwies darauf, dass dies in der Zuständigkeit der Walliser Justiz liege.

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Kommentare

User #6381 (nicht angemeldet)

Genau , machte man in Genua bei dem Brückeneinsturz auch so ein Theater ... Es passierte in der Schweiz und nun wollen alle Geld

User #3262 (nicht angemeldet)

Und wenn Italien mit machen kann wollen die Franzosen sicher auch noch und dann natürlich auch noch die Üsserschwiz und dann blickt niemand mehr durch.

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