Bundesgericht

Nichts als Kosten: Wolfschützerin blitzt vor Bundesgericht ab

Keystone-SDA
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Surselva,

Eine Wolfschützerin ist mit ihren Beschwerden gegen Wolfabschüsse in den Kantonen Graubünden und Wallis vergeblich bis ans Bundesgericht gelangt.

Wolf
Wolfschützerin blitzt mit mehreren Beschwerden gegen Abschüsse ab. - keystone

Weil die Schützerin nicht mehr als die Allgemeinheit von den Abschüssen betroffen ist, fehlt ihr die Beschwerdelegitimation.

Die Frau reichte zwei Beschwerden gegen im September 2024 verfügte Wolfabschüsse im Kanton Graubünden ein. Eine weitere Eingabe betrifft die Eliminierung von Wolfsrudeln im Kanton Wallis.

Im Gegensatz zu gesamtschweizerisch tätigen Natur- oder Tierschutzorganisationen steht der Frau kein Recht zu, gegen Verfügungen der Behörden für Wolfabschüsse Beschwerde einzureichen.

Hast du schon einmal einen Wolf gesehen?

Damit das möglich wäre, müsste sie mehr als die Allgemeinheit von den Abschüssen betroffen sein und ein persönliches Interesse geltend machen können. Dies schreibt das Bundesgericht in den am Dienstag publizierten Entscheiden. Die Schweiz sehe keine sogenannte Popularbeschwerde vor.

Nichts als Kosten

Es ist nicht die erste Beschwerde der Wolfschützerin, mit der sie den Abschuss von Wölfen zu verhindern versucht. In den vorliegenden Eingaben reichte sie die Rechtsmittel auch im Namen ihrer minderjährigen Tochter und der Wölfe ein.

Allein für die drei letztinstanzlichen Urteile muss die Frau nun Gerichtskosten von total 3000 Franken zahlen. Sie hatte bereits vor den kantonalen Instanzen um unentgeltliche Rechtspflege gebeten. Weil die Vorinstanzen ihre Rügen aber von vornherein aussichtslos erachteten, lehnten sie die Gesuche ab.

Kommentare

User #5044 (nicht angemeldet)

Wölfe und 🐻 Bären haben nichts zu fressen in unserer kleinen 🇨🇭 Schweiz ...👀 wer kommt auf so absurde Ideen....somit keine Rudel dulden..

User #4521 (nicht angemeldet)

Schön, dass es Menschen gibt, die sich für die leidgeplagten Wölfe einsetzen. Leider ist ja nicht mehr etwas zu erwarten, von einem korrumpierten Bundesgericht. Bald sind es die "nicht angepassten Bauern", die ebenfalls eine sehr hohe Rechnung serviert bekommen! Solch ein Frevel an der Natur wird sich bald ausgleichen, wie es die Geschichte zeigt.

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