Trotz der Coronapandemie stieg 2021 die Gesamtzahl der Veranstaltungen, Führungen, Kurse und Schulungen in Schweizer Bibliotheken. Dies geht aus der Bibliotheksstatistik 2021 hervor, die das Bundesamt für Statistik am Dienstag veröffentlichte.
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Eine Person liest aus einem Buch vor. - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

Die Zahl der Anlässe belief sich auf über 49'000, was im Vergleich zu 2020 einen Anstieg von rund 10'000 bedeutet. Die Eintritte (29,5 Millionen) in die 1490 öffentlich zugänglichen Schweizer Bibliotheken sowie die Anzahl der ausgeliehenen physischen Medien (nahezu 41 Millionen) sind dagegen stabil geblieben, hiess es weiter.

Wie die Statistik zeigt, geben die Bibliotheken zunehmend mehr Geld für das Angebot elektronischer Dokumente aus. Wissenschaftliche Bibliotheken wendeten 2021 71,8 Prozent ihrer Medienanschaffungskosten dafür auf (2020: 67 Prozent). Öffentliche Bibliotheken investierten 9,3 Prozent (2020 8,7 Prozent) in E-Books, elektronische audiovisuelle Medien, E-Zeitungen und E-Zeitschriften.

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