Protest

Tausende Waadtländer Beamte demonstrieren gegen Sparpaket

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Lausanne,

Tausende Waadtländer demonstrierten in Lausanne gegen den Haushaltsentwurf 2026 und 305 Millionen Franken Sparmassnahmen.

Streik
Im Kanton Waadt sind am Mittwoch erneut Tausende Angestellte des öffentlichen Dienstes auf die Strasse gegangen. (Symbolbild) - nau.ch

Tausende Angestellte des öffentlichen Dienstes im Kanton Waadt sind am Mittwoch erneut auf die Strasse gegangen. Sie protestierten in Lausanne gegen den Haushaltsentwurf 2026 und die darin enthaltenen Sparmassnahmen in Höhe von 305 Millionen Franken.

«Unsere Bewegung ist historisch und wird daher in die Geschichte eingehen. Wir werden nicht aufhören», sagte ein Gewerkschafter vor Ort. Der Demonstrationszug bahnte sich kurz nach 18 Uhr seinen Weg durch die Strassen der waadtländischen Hauptstadt in Richtung des Regierungsitzes. Dort hatten sich bereits am Morgen rund 400 Demonstranten auf den versammelt.

Erneute Proteste im öffentlichen Dienst

Der Mittwoch war der vierte Mobilisierungstag des öffentlichen und halböffentlichen Dienstes seit Oktober und der zweite in dieser Woche nach Dienstag. 12'000 Personen hatten am 2. Oktober an einer ersten Demonstration gegen die Haushaltskürzungen teilgenommen.

Bereits letzte Woche war ein Teil des öffentlichen Sektors in den Streik getreten. Die Gewerkschaften schätzten die Zahl der Demonstranten damals auf 25'000, die Polizei auf 16'000.

Kommentare

User #1783 (nicht angemeldet)

Warum nicht einfach in die Privatwirtschaft wechseln, wenn sie ja mehr Wert sind als die Öffentlichen bezahlen.. Bei unserem Fachkräftemangel sollte dies für die meisten möglich sein.

Weiterlesen

Zürich demo
Femizid-Rekord

MEHR IN NEWS

Madiswil BE
7 Interaktionen
Lausanne
Brand Madiswil
Madiswil BE

MEHR PROTEST

Protest
530 Interaktionen
Weil Eltern zahlen?
teaser
Bei Trump-Rede
Carsten Schneider
4 Interaktionen
Protest

MEHR AUS LAUSANNE

Bern
15 Interaktionen
Lausanne
3 Interaktionen
Lausanne
seco sankt gallen
4 Interaktionen
In Seco-Affäre
waadt
2 Interaktionen
Lausanne