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Neue Zahlen: In diesen Regionen werden am meisten Jobs abgebaut

Simon Ulrich
Simon Ulrich

Bern,

Die Genferseeregion überholt Zürich erstmals bei Vollzeitstellen. In der Ost- und Nordwestschweiz kündigen mehrere Grossfirmen Kürzungen an.

Was die Zahl der Vollzeitstellen anbelangt, kam es zu einer Verschiebung unter den Grossregionen. (Symbolbild) - unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beschäftigung in der Schweiz stagniert, während die Bevölkerung weiter wächst.
  • Die Genferseeregion überholt Zürich bei der Zahl der Vollzeitstellen.
  • Firmen in Ost- und Nordwestschweiz erwarten vermehrt Stellenabbau.

Die Beschäftigungslage in der Schweiz stagniert: Im dritten Quartal 2025 gab es nur 0,1 Prozent mehr Stellen als im Vorjahr. Das Beschäftigungsvolumen (umgerechnet in Vollzeitstellen) ging sogar leicht zurück (–0,1 Prozent).

Das Bundesamt für Statistik sieht darin ein wachsendes Problem für Stellensuchende – denn die Bevölkerung wächst schneller als der Arbeitsmarkt.

Genferseeregion überholt Zürich bei Vollzeitstellen

Hinsichtlich Vollzeitäquivalenten (also alle Jobs umgerechnet auf die Anzahl Vollzeitstellen) kam es zu einer Verschiebung unter den Grossregionen, wie «CH Media» unter Berufung auf Zahlen des Bundes berichtet.

In der Genferseeregion (Genf, Waadt, Wallis) gibt es neu mehr Vollzeitstellen als im Kanton Zürich. Letzterer ist besonders von Stellenverlusten im Finanzsektor betroffen, etwa durch das Aus der Credit Suisse.

In der Stadt Zürich gingen seit dem Höchststand Anfang 2024 rund 12’300 Vollzeitstellen verloren, erholten sich aber zuletzt leicht.

Firmen in der Ostschweiz und Nordwestschweiz sind besonders pessimistisch: In beiden Regionen erwarten Betriebe mit rund sieben Prozent der Beschäftigten einen Personalabbau.

Dort kündigten etwa Novartis und SRF Stellenstreichungen an. Weniger pessimistisch ist Zürich (3,5 Prozent) – der niedrigste Wert unter den Grossregionen.

Beschäftigungsindikator auf Fünfjahrestief – Firmen warten ab

Der sogenannte Beschäftigungsindikator liegt schweizweit mit 1,02 knapp im positiven Bereich – ein Wert über 1 signalisiert Wachstum. Zwar ist dieser Wert der tiefste seit fünf Jahren, doch mehr Unternehmen planen Stellenaufbau als Abbau.

Der positive Effekt des Zoll-Deals mit den USA könnte künftig etwas Optimismus zurückbringen, ist aber noch nicht umgesetzt.

Warst du schon mal von Stellenabbau betroffen?

Über 30 Jahre wuchs die Zahl der Vollzeitstellen in der Genferseeregion am stärksten (+52,6 Prozent). Gefolgt von der Zentralschweiz (+48,3 Prozent) und dem Kanton Zürich (+39,9 Prozent).

Am wenigsten Stellenzuwachs gab es in der Nordwestschweiz (+20 Prozent).

Zürich bleibt BIP-Leader – trotz sinkendem Anteil

Wirtschaftlich bleibt Zürich mit einem BIP von 164 Milliarden Franken (2022) führend, vor der Region Espace Mittelland und der Genferseeregion.

Seit 2008 wuchs der Anteil am BIP besonders in den Kantonen Zug, Waadt und Luzern. Dagegen verloren Zürich, Bern und Aargau Anteile. Die Zahlen sind jedoch von der Corona-Pandemie beeinflusst.

Kommentare

User #7486 (nicht angemeldet)

Automatisierung (ja KI), plus It Technologiefortschritt plus HSG Effizienz (billige Arbeitskräfte, alles alte raus) sorgen für gesteigerte Arbeitslosikgkeit) Es wird spassig werden hier.

User #6350 (nicht angemeldet)

Die Linken und Grünen beharren seit Jahren darauf, dass wir einen «Fachkräftemangel» hätten und heissen - auch deshalb - die halbe Welt willkommen. Die Grünen beharren darauf, dass die Schweiz massiver Klimasünder ist und verknurren die Bürger und Unternehmer zu immer neuen Klimaabgaben. Weder Grüne noch SP hinterfragen das jahrelange Weiterführen des für Tausende Menschen tödlichen Ukrainekrieges und hinterfragen ebenso wenig die damit verbundenen Umweltschädigungen. Stattdessen hacken sie auf Trump und Putin herum und idealisieren die ukrainische Regierung.

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