De Minister der WTO-Staaten erzielten Fortschritte in den Dossiers Fischerei, Lebensmittelversorgung und Ausnahmen beim Patentschutz für Corona-Impfstoffe.
Während fünf Tagen haben die WTO-Handelsminister hinter verschlossenen Türen um Fortschritte in der Zusammenarbeit der Staaten gerungen. Ein Problem ist vor allem die Streitschlichtung. Hier wollen zahlreichen Staaten einen neuen Anlauf nehmen, um die bestehende Blockade zu überwinden.
Während fünf Tagen haben die WTO-Handelsminister hinter verschlossenen Türen um Fortschritte in der Zusammenarbeit der Staaten gerungen. Ein Problem ist vor allem die Streitschlichtung. Hier wollen zahlreichen Staaten einen neuen Anlauf nehmen, um die bestehende Blockade zu überwinden. - sda - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Ministertreffen der WTO-Staaten in Genf ist zu Ende.
  • Fortschritte wurden etwa in den Dossiers Fischerei und Lebensmittelversorgung erzielt.
  • Ferner sprachen sich die Minister über Reformen für multilaterale Verträge aus.

Mehr als fünf Tage hat die Welthandelsorganisation WTO um Fortschritte gerungen. Am Ende erzielten die Minister am Freitag Fortschritte in den Dossiers Fischerei, Lebensmittelversorgung und Ausnahmen beim Patentschutz für Corona-Impfstoffe.

Ferner sprachen sich die 164 Mitgliedstaaten der WTO dafür aus, nach zehn Jahren schleppender Verhandlungen über multilaterale Verträge Reformen an die Hand zu nehmen.

Der kasachische Politiker Timur Sulemeinov, der die Konferenz leitete, lobte die Teilnehmerstaaten dafür, dass sie Verantwortung übernommen hätten.

Die Generaldirektorin der WTO, Ngozi Okonjo-Iweala, sprach von grossen Fortschritten, die zuvor nicht erzielt worden waren. Fortschritte seien in fast allen Bereichen festzustellen.

Mehr zum Thema:

Coronavirus WTO