Am Sonntag haben sich Kritiker der Corona-Massnahmen auf dem Rütli UR zu einem Picknick getroffen.
Rund 100 Corona-Massnahmenkritiker versammelten sich am Sonntag nach der erfolgreichen Unterschriftensammlung gegen das Covid-19 Gesetz auf dem Rütli zum Picknick. (KEYSTONE/Urs Flueeler) Geo-Information: SWITZERLAND SCHWEIZ SUISSE/RUETLI Quelle: KEYSTONE Fotograf: URS FLUEELER
Rund 100 Corona-Massnahmenkritiker versammelten sich am Sonntag nach der erfolgreichen Unterschriftensammlung gegen das Covid-19 Gesetz auf dem Rütli zum Picknick. (KEYSTONE/Urs Flueeler) Geo-Information: SWITZERLAND SCHWEIZ SUISSE/RUETLI Quelle: KEYSTONE Fotograf: URS FLUEELER - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

Das Wichtigste in Kürze

  • Als politischen Anlass verstanden sie die Zusammenkunft nicht.
  • Beim Picknick gehe es darum, sich zu treffen und Freundschaften zu pflegen.

Über hundert Kritikerinnen und Kritiker der Coronamassnahmen haben sich am Sonntag auf dem Rütli UR zum Picknick versammelt. Als politischen Anlass verstanden sie die Zusammenkunft nicht.

Zum Anlass aufgerufen hatte das «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Coronapolitik». Dieses war auch am zweiten Referendum gegen das Covid-19-Gesetz beteiligt, das am Donnerstag mit 186'000 Unterschriften auf der Bundeskanzlei eingereicht worden war.

Freundschaften pflegen

Josef Ender, Sprecher des Aktionsbündnisses, sagte auf dem Rütli der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, beim Picknick gehe es darum, sich nach der Unterschriftensammlung zu treffen und Freundschaften zu pflegen. Dass das Rütli ausgewählt worden sei, begründete er damit, dass dies ein geschichtsträchtiger, aber auch zentraler Ort sei.

Coronavirus Massnahmen Kritiker
Josef Ender, rechts, vom Aktionsbündniss der Urkantone und 100 Corona-Massnahmenkritiker versammelten sich nach der erfolgreichen Unterschriftensammlung gegen das Covid-19 Gesetz auf dem Rütli zum Picknick am Sonntag, 11. Juli 2021. - Keystone

Ender betonte, dass das Picknick kein politischer Anlass sei. Tatsächlich standen keine Reden auf dem Programm, auch waren keine Transparente zu sehen. Lediglich T-Shirt-Aufschriften oder Aufsteckknöpfe auf Rucksäcken machten deutlich, dass es sich um eine Versammlung von Personen handelte, welche die Coronamassnahmen und die Impfkampagne der Behörden ablehnten.

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