Kanton Obwalden verlängert Mietvertrag mit Militärunterkunft
Die Obwaldner Regierung hat den Mietvertrag für die Militärunterkunft Freiteil in Sarnen verlängert. Dort sollen ab 2027 vorübergehend zwei Ämter des Sicherheits- und Sozialdepartements untergebracht werden.

Mit der Verlängerung des Mietvertrags mit der Korporation Freiteil könne die Militärunterkunft Freiteil als Übergangslösung genutzt werden, teilte der Kanton am Donnerstag in einem Communiqué mit. Die Unterkunft dient bereits der Luzerner Psychiatrie AG (Lups) als Übergangslösung.
Grund für die Verlängerung sind Platzprobleme in der kantonalen Verwaltung sowie die geplante Zentrumsüberbauung in Sarnen, hiess es weiter. Die heutigen Büros am Dorfplatz müssen spätestens 2027 geräumt werden. Betroffen sind das Sozialamt und das Gesundheitsamt, die laut der Regierung derzeit auf vier Gebäude aufgeteilt sind.
Langfristig sollen die betroffenen Stellen auf das geplante Areal Foribach ziehen, wo sich derzeit die Kantonspolizei und das Verkehrssicherheitszentrum befinden, hiess es. Die neue Infrastruktur wird gemäss Mitteilung frühestens 2034 bereitstehen.
Nach einer Standortevaluation habe sich die Militärunterkunft Freiteil als geeignetster Standort erwiesen, so der Regierungsrat. Das Hochbauamt passt das Gebäude in diesem Jahr an die Bedürfnisse des Sicherheits- und Sozialdepartements an. Ab 2027 sollen dort das Sozialamt inklusive Kesb, das Gesundheitsamt sowie die Departementsleitung arbeiten. Zudem seien «Optimierungen» bei der Anbindung an den öffentlichen Verkehr vorgesehen, hiess es.






