Hacker

    Ethische Hacker können Stimmabgabe per E-Voting überprüfen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Überprüfungsprozess des E-Votings geht in die nächste Runde: Nun sollen ethische Hacker die Stimmabgabe auf mögliche Schwachstellen testen.

    E-Voting
    Das E-Voting. (Symbolbild) - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Stimmabgabe per E-Voting soll von ethischen Hackern überprüft werden.
    • Die Post will damit Schwachstellen aufdecken und frühzeitig beheben.

    Die Post hat die unabhängige Überprüfung der E-Voting-Infrastruktur durch ethische Hacker erweitert. Ab sofort können sie während vier Wochen erstmals auch den Prozess der Stimmabgabe auf dem Abstimmungsportal mit Musterstimmrechtsausweisen durchspielen.

    Ziel ist es, mögliche Schwachstellen aufzudecken und frühzeitig zu beheben, wie die Post am Montag mitteilte.

    30'000 Franken Belohnung

    Bestätigte Schwachstellen im Rahmen des sogenannten Intrusionstests belohnt die Post laut eigenen Angaben mit bis zu 30'000 Franken. Die Post will ihr neues E-Voting-System interessierten Kantonen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023 für den Einsatz zur Verfügung stellen.

    Fachleute aus der ganzen Welt prüfen bereits seit Anfang 2021 die Betaversion des E-Voting-Systems der Post. Auch der Bund hat vor rund drei Monaten erste Prüfberichte von unabhängigen Experten zum E-Voting-System vorgelegt. Damals hiess es, dass das von der Post entwickelte E-Voting-System zwar massgeblich verbessert worden sei, aber immer noch Mängel aufweise.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Sehbehinderung ÖV
    46 Interaktionen
    Autonom wählen
    1 Interaktionen
    Zürich
    dd
    11 Interaktionen
    Trotz Verbesserungen
    Kärcher AG
    17 Interaktionen
    40 Leute im Einsatz

    MEHR HACKER

    cyberangriff angriff
    5 Interaktionen
    Iran-Verbindung
    Apple iPhone 18 Pro
    10 Interaktionen
    Sicherheitslücke
    1 Interaktionen
    Zürich
    Stadler Rail Hacker
    34 Interaktionen
    Erpressung

    MEHR AUS STADT BERN

    3 Interaktionen
    Kritik am Bund