SECO

Ehemaliger Seco-Ressortleiter zeigt vor Gericht Reue

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Der angeklagte Ex-Ressortleiter des Staatsseskretariats für Wirtschaft (Seco) hat vor Gericht Reue gezeigt.

Schweizerische Bundesanwaltschaft
Das Bundesstrafgericht in Bellinzona TI. (Archivbild) - Keystone

Im Berufungsprozess vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona hat der angeklagte ehemalige Ressortleiter des Staatsseskretariats für Wirtschaft (Seco) Reue gezeigt. Seine Taten seien «unnötig» gewesen und hätten dem Seco geschadet. Er sei nicht auf zusätzliche Gelder angewiesen gewesen, erklärte der ehemalige Bundesangestellte vor Gericht. «Es war dumm und verwerflich, dass ich mich da hineinziehen liess und Verfehlungen begangen habe.»

Auf die Frage, weshalb er während so vieler Jahre delinquiert habe, sagte der heute 71-Jährige, er sei nicht geldgierig gewesen, es «habe sich einfach so ergeben».

Vorteile wie Bargeld und Geschenke entgegengenommen

Die erste Kammer sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Ressortleiter zwischen 2004 und 2013 Aufträge für Güterbeschaffungen und Dienstleistungen im Informatikbereich freihändig an von ihm bevorzugte Firmen vergab.

Als Gegenleistung soll der ehemalige Bundesbeamte Vorteile in Form von Einladungen, Sponsoring von Anlässen, Bargeld, Geschenken und anderem entgegengenommen haben. Er wurde im September 2021 der Urkundenfälschung im Amt, des Sich-bestechen-Lassens und der Urkundenfälschung schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.

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