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    Seco-Direktorin: US-Zölle bleiben auch nach Trump

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    Bern,

    Die US-Zollpolitik ist gekommen, um zu bleiben – davon ist Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda überzeugt.

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    Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda erwartet, dass die US-Zollpolitik auch nach Präsident Donald Trump bestehen bleiben wird. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Budliger Artieda sieht die Reindustrialisierung der USA als parteiübergreifendes Anliegen.
    • Zölle zwischen 10 & 20 Prozent dürften laut Seco-Chefin auch nach Trump bleiben.
    • Den Schweizer Export sieht sie nicht als gefährdet – die Schweiz müsse aber «agil» werden.

    Die US-Zollpolitik wird laut Einschätzung von Staatssekretärin Helene Budliger Artieda auch nach Donald Trump bestehen bleiben. Die Reindustrialisierung der USA sei ein parteiübergreifendes Anliegen, sagte sie im Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

    Das werde nicht verschwinden, wenn irgendwann wieder ein Demokrat gewählt werde.

    donald trump
    Die US-Zollpolitik bleibt laut Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda auch nach der Amtszeit von Donald Trump bestehen. - keystone

    Die Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) sagte: «Vielleicht ändert sich der Tonfall. Aber wenn die Zölle dann irgendwo bei zehn bis zwanzig Prozent liegen, wird auch ein demokratischer Präsident sie kaum einfach abschaffen.»

    Die USA seien auf diese Zolleinnahmen angewiesen, um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu präsentieren.

    Seco-Direktorin erachtet Schweizer Export als nicht gefährdet

    Es sei der richtige Weg für die Schweiz, auf gute Rahmenbedingungen zu setzen und auf Experimente mit Industriepolitik zu verzichten. «Das macht uns einzigartig und den Standort interessant. Die Unternehmen schätzen das», sagte Budliger Artieda.

    Findest du, dass Trump die Schweiz fair behandelt?

    Den Schweizer Export erachte sie nicht als gefährdet. Allerdings habe man es nicht mehr so einfach wie früher. Neue Hürden liessen sich nicht vermeiden, nicht nur im Verhältnis zu den USA. «Wir müssen deshalb agil und möglichst schnelle Hürdenläufer werden», sagte sie.

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    Kommentare

    User #3307 (nicht angemeldet)

    Sie hat wohl recht. Leider.

    User #6429 (nicht angemeldet)

    Der nächste Demokratische President räumt dann schon wieder auf.

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