Coronavirus: Saas-Fee wird von Omikron-Welle überrollt

    Antun Boskovic
    Antun Boskovic

    Region Visp,

    Die hohe Anzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus führt in Saas-Fee VS zu vielen Personalausfällen. Mehrere Restaurants sind vorübergehend geschlossen.

    Saas-Fee Coronavirus
    Das Skigebiet Saas-Fee mit dem ersten Schneefall der Wintersaison im Dorf am 2.11.2021. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Saas-Fee VS ist von der Omikron-Welle stark betroffen.
    • Mehrere Restaurants und die Felskinnbahn sind vorübergehend geschlossen worden.
    • Viele Saisonniers müssen derzeit in Quarantäne oder Isolation.

    Die Omikron-Welle rollt gerade über die Schweiz und lässt die Fallzahlen mit dem Coronavirus explodieren. Die Zahl der Hospitalisationen bleibt zwar stabil, doch die hohe Anzahl der Neuansteckungen führt zu vielen Personalausfällen.

    Stark betroffen von der Omikron-Welle ist unter anderem auch die beliebte Touristendestination Saas-Fee VS. Wie der «Walliser Bote» schreibt, verzeichnete der Ort in der letzten Woche eine Inzidenz von 98 Fällen pro 1000 Einwohner.

    Kommt es in Ihrem Betrieb wegen Omikron-Fällen derzeit ebenfalls zu Personalausfällen?

    Darunter seien viele Saisonniers, die nun in Quarantäne oder Isolation müssten. So belaufe sich die Ausfallquote bei den Saastal Bergbahnen laut «Kanal9» im Bereich von zehn Prozent.

    Wegen der Personalausfälle musste die Felskinnbahn sogar vorübergehend geschlossen werden. Zugang zum Skigebiet erhalten die Wintersportler gemäss «Walliser Bote» aktuell via Alpin Express.

    Mehrere Restaurants wegen Infektionen mit Coronavirus geschlossen

    Zudem sind in Saas-Fee derzeit mehrere Restaurants geschlossen – ebenfalls wegen coronabedingten Personalausfällen. In der Skischule habe es wegen des Coronavirus Personalverschiebungen gegeben. Und auch der lokale Eishockeyclub musste zuletzt zwei Spiele verschieben. Grund dafür waren infizierte Spieler.

    Im ebenfalls beliebten Walliser Touristenort Zermatt seien vergangene Woche 400 neue Corona-Fälle registriert worden. Etliche Hotel- und Gastrobetriebe müssten dort derzeit mit sehr dünnen Personaldecken zurechtkommen.

    Die Touristen würden allmählich abreisen: Dadurch steige die Hoffnung, dass die Fälle in den Orten wieder abnehmen werden. «Mit der Abreise der Touristen nimmt natürlich auch die Häufigkeit von Kontakten ab», wird die Walliser Gesundheitsbehörde zitiert. «Ebenfalls sind vermehrt Restaurants und andere eher touristische Betriebe weniger besucht, was die Viruszirkulation auch etwas bremst.»

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