Coronavirus: Luzern öffnet Seepromenade - Zürich sperrt weiterhin
Die Stadt Zürich öffnet am Montag zahlreiche Parkanlagen wieder, die wegen dem Coronavirus geschlossen wurden. Die beliebte Seeuferpromenade bleibt gesperrt.

Das Wichtigste in Kürze
- In Zürich dürfen am Montag zahlreiche Parkanlagen wieder öffnen.
- Im Zuge der Corona-Massnahmen waren sie zuvor alle geschlossen worden.
- Einzig die Seeuferpromenade bleibt weiterhin abgesperrt.
Die Stadt Zürich öffnet am Montag zahlreiche Parkanlagen wieder, die wegen der Corona-Krise geschlossen wurden. Die beliebte Seeuferpromenade bleibt gesperrt. Wo sich das weiterhin geltende Versammlungsverbot durchsetzen lasse, wird die seit 20. März geltende Sperrung aufgehoben, sagte Stadträtin Karin Rykart (Grüne) am Dienstag an einer Videokonferenz für Medienschaffende.
Ab Montag wieder geöffnet ist laut der städtischen Sicherheitsvorsteherin beispielsweise die Bäckeranlage. «Wir wollen schauen, wie gut es funktioniert», sagte Rykart.

Im Gegensatz zur Stadt Luzern, welche die Seeufer-Sperrungen am Montag öffnet, bleibt das Seeufer in Zürich geschlossen. Vorläufig gesperrt bleibt die Seeuferanlage vom Utoquai bis zum Strandbad Wollishofen. Auch der Obere Letten wird vorläufig nicht wieder zugänglich gemacht.
In Luzern waren die Strecken National- bis General-Guisan-Quai, sowie der Europaplatz vor dem KKL und der Inselipark gesperrt. Ab dem 11. Mai wird auch diese Fläche der breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
Um im Bedarfsfall rasch reagieren zu können, würden die Absperrgitter weiterhin vor Ort bleiben, wie der «Blick» schreibt. Auch der Wochenmarkt soll nächsten Dienstag von 6.00 bis 12.00 Uhr erstmals wieder stattfinden.
Auch die Stadtverwaltung fährt den Betrieb nach Coronavirus wieder hoch
Ihren Betrieb wieder hochfahren soll die Stadtverwaltung. Laut Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) sollen ab 11. Mai wieder alle Dienstleistungen angeboten werden. Wo es aufgrund der Tätigkeit gut möglich sei, könnten Mitarbeitende aber weiterhin von zuhause aus arbeiten.

Die Rückkehr zur Normalität in verschiedenen Bereichen dürfe nicht dazu führen, dass bisherige Erfolge gefährdet würden. Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri (GLP) zeigte sich erleichtert, dass die Zahl der Ansteckungen und Hospitalisationen geringer ausgefallen sei, als zwischenzeitlich prognostiziert.
Die Belastung im Gesundheitswesen, etwa in den Spitälern oder den Alterszentren, sei trotzdem sehr hoch gewesen. «Wir müssen nun alles daran setzen, eine mögliche zweite Welle so gering wie möglich zu halten», sagte er.











