Landesweit stecken sich mehr und mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Die letzte Woche verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen.
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Ein Schweizer Corona-Drive-in-Testzentrum. - Gemeinde Dübendorf

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Neuinfektionen mit Covid-19 sind in der letzten Woche um 85 Prozent gestiegen.
  • Mit 48 Patienten mussten zudem doppelt so viele ins Spital wie in der Woche zuvor.
  • Für mittlerweile 73 Prozent aller Infektionen verantwortlich ist die Delta-Variante.

Letzte Woche ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz und Liechtenstein um 85 Prozent gestiegen. Sie erreichte 3795 Fälle.

Neu ins Spital mussten 48 Covid-19-Patientinnen und -Patienten – über doppelt so viele wie in der Vorwoche. Ein Mensch starb an oder mit Covid-19.

Diese Zahlen weist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem Wochenbericht für die Zeit vom 12. bis 18. Juli aus, den es am Donnerstag veröffentlichte. Für 73 Prozent der Neuinfektionen ist nach Schätzung des Bundesamts die als besonders besorgniserregend eingestufte Delta-Variante verantwortlich.

Höchste Inzidenz in Genf

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 43,9 Infektionen. Am höchsten war die Inzidenz mit 116 Ansteckungen im Kanton Genf. In Appenzell-Innerrhoden gab es keine Fälle.

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Die Corona-Impfung. - dpa

Die Zahl der Tests blieb mit 187'785 auf dem Niveau der Vorwoche. Der Anteil positiver Resultate von PCR-Tests stieg von 2,4 auf 4,3 Prozent. Bei Antigen-Schnelltests wuchs der Anteil von 0,3 auf 0,7 Prozent.

Mit Stichtag Dienstag waren aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung 3733 Personen in Isolation und 4911 in Quarantäne. Das sind mehr als in der Vorwoche. Die Zahlen stammen aus Liechtenstein und 21 Kantonen.

Coronavirus steigt gegenüber Vorwoche an

Gesunken ist die Anzahl Personen in Quarantäne nach Einreise aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. In 20 Kantonen und im Fürstentum beträgt sie 889.

In der Vorwoche hatte das BAG noch 2055 neue Fälle des Coronavirus verzeichnet. Ins Spital eingeliefert wurden 23 Menschen, Todesfälle gab es zwei. Diese Zahl ist gemäss BAG auf tiefem Niveau stabil. Die Inzidenz lag bei 23,8 Fällen pro 100'000 Einwohner.

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