In den USA nehmen Corona-Infektionen wieder zu. Zuletzt wurden über 52'000 Fälle gemeldet.
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Caren Williams (r), Krankenschwester, nimmt auf einem COVID-19-Testgelände am internationalen Flughafen von Los Angeles einen Abstrich von einem Reisenden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In den USA wurden zuletzt über 52'000 Neuinfizierte gemeldet.
  • Mit 333 blieb die Zahl der Toten relativ stabil.

In den USA nimmt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen wieder zu. Mit 52'032 neuen Fällen am Mittwoch meldeten die Behörden rund 20'000 mehr als vor genau einer Woche, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MESZ) hervorging.

Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion blieb mit 333 vergleichsweise stabil.

Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300'462 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4461 Toten verzeichnet.

Delta für 83 Prozent verantwortlich

Nach jüngsten Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC ist die besonders ansteckende Delta-Variante inzwischen für rund 83 Prozent aller erfassten Infektionen im Land verantwortlich. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Infizierten nahm zuletzt wieder zu und soll laut CDC-Prognose in den kommenden Wochen weiter ansteigen.

Die Behörden beobachteten zudem mit Besorgnis, dass mehr Corona-Infektionen bei Vollgeimpften erfasst würden, selbst wenn es sich meist um weniger schwere Verläufe handele, sagte der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci am Mittwoch dem Sender CNBC.

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US-Immunologe Anthony Fauci. - dpa

«Viren mutieren nicht, es sei denn, Sie erlauben ihnen, sich zu replizieren und in der Gemeinde zu verbreiten.» Das einfachste und effizienteste Mittel dagegen sei, sich impfen zu lassen, so der Präsidentenberater. Bislang haben 56,3 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, 48,8 Prozent gelten als voll geimpft.

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