Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus blieben in der Schweiz über Weihnachten auf hohem Niveau stabil. Obwalden hat weiterhin die höchste 14-Tages-Inzidenz.
Coronavirus Spital
Medizinische Mitarbeiter behandeln einen Patienten mit dem Coronavirus in einem Spital. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die schweizweite 14-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu letzter Woche leicht gestiegen.
  • Die höchste Anzahl Neuinfizierter in 14 Tagen weisen die Kantone Obwalden und Genf auf.
  • In Basel-Stadt liegt die Inzidenz der Fälle zurzeit am tiefsten.

Gestern Dienstag meldete das Bundesamt für Gesundheit BAG 13'375 Neuinfizierte bei 51'051 Tests. Die Positivitätsrate liegt somit bei 26 Prozent. Vor einer Woche meldete das BAG 8167 Neuinfizierte bei 69'096 Tests.

Am Dienstagabend lag die 14-Tages-Inzidenz der Schweiz in Bezug auf das Coronavirus bei 1451 Fällen pro 100'000 Einwohner. Vor einer Woche waren es laut BAG noch 1424 Fälle, vor zwei Wochen 1488.

Fälle des Coronavirus steigen in Obwalden immer noch am meisten an

Den höchsten Wert unter den Kantonen hat diesbezüglich immer noch Obwalden mit 2469 Fällen pro 100'000 Einwohner. Danach folgen Genf (2197), Jura (1905) und Waadt (1772). Alle diese Kantone liegen dementsprechend deutlich über dem Schweizer Schnitt.

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Im Kanton Obwalden gibt es immer noch die meisten Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100'000 Einwohner. - BAG

Vergangene Woche lag die 14-Tage-Inzidenz in Obwalden bei 2692, ist diese Woche also wieder gesunken. Dasselbe im Jura (Vorwoche 1970). Anders in den Kantonen Genf und Waadt, wo die Fälle immer noch steigen. Hier lag die Inzidenz letzte Woche noch bei 1949 beziehungsweise 1600 pro 100'000 Einwohnern.

Tiefste Inzidenz in Basel-Stadt

Die mit Abstand tiefste 14-Tages-Inzidenz weist derweil Basel-Stadt mit 1146 auf (Vorwoche 1249). Damit löst der Kanton das Tessin ab, welches lange den untersten Platz belegte. Dort ist die Inzidenz mit 1737 im Vergleich zu 997 in der Vorwoche stark im Anstieg.

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Ein Schild zeigt zu einem Corona-Testcenter. BAG und Bundesrat empfehlen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. (Symbolbild)
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Eine Frau zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus.

Für die steigenden Fallzahlen in gewissen Kantonen könnte unter anderem die Omikron-Variante verantwortlich sein. Das BAG meldete am Montag, dass Omikron inzwischen über 55 Prozent der Neuinfektionen ausmache.

Ende letzte Woche meldeten folgende Kantone bereits ein hohes Vorkommen der neuen Variante des Coronavirus: Tessin (über 50 Prozent), Genf (30 Prozent) und Zürich (zwischen 40 und 60 Prozent).

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