Bei Locarno: Drohne behindert Rettungseinsatz der Rega – Anzeige
Der Flug einer Drohne hat bei Indemini TI an der Grenze zu Italien einen Rettungseinsatz der Rega behindert. Der Pilot der Drohne wurde daraufhin angezeigt.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein 25-jähriger Australier hat mit seiner Drohne einen Rettungseinsatz der Rega behindert.
- Die Rega konnte den Rettungsflug erst nach der Landung der Drohne fortsetzen.
- Der Drohnenpilot wurde unter anderem wegen Hinderung einer Amtshandlung angezeigt.
Im Tessin hat eine Drohne einen Rettungseinsatz der Rega behindert. Wegen Störung des öffentlichen Verkehrs, Hinderung einer Amtshandlung sowie Widerhandlung gegen das Luftfahrtgesetz wurde der Drohnenpilot angezeigt.
Der Zwischenfall habe sich am Sonntag kurz vor 17 Uhr ereignet, teilten Tessiner Staatsanwaltschaft und Tessiner Kantonspolizei mit. Zu diesem Zeitpunkt sei in Indemini TI der Flug einer Drohne gemeldet worden. Dies, während sich ein Rega-Helikopter wegen eines Rettungseinsatzes im Anflug befand.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei und der Polizia intercomunale del Piano konnten den Piloten der Drohne identifizieren. Der Mann, ein 25-jähriger Australier mit Wohnsitz in Australien, habe das Fluggerät daraufhin sofort landen lassen.
Er wurde polizeilich einvernommen und angezeigt, wie es im Communiqué weiter heisst. Die Tessiner Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft erinnern in ihrer Medienmitteilung daran, dass das Fliegen von Drohnen während Rettungseinsätzen strengstens verboten sei.
Alle Drohnen müssten bei Rettungseinsätzen in der Umgebung am Boden bleiben oder unverzüglich gelandet werden. Das sei notwendig, um die Sicherheit der Rettungsmannschaften und der Einsatzfahrzeuge beziehungsweise -flugzeuge nicht zu gefährden.





















