Geimpfte und Genesene waren bisher durch ihre Antikörper gut gegen das Coronavirus geschützt. Auch gegen Omikron haben sie noch ein Ass im Ärmel.
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Eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus Sars-CoV-2 (orange). Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa/Symbolbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die neue Omikron-Variante hat rund 30 Mutationen am Spike-Protein.
  • So ist diese resistenter gegen die Antikörper von Geimpften oder Genesenen.
  • Dennoch können diese durch ihr Immungedächtnis das Virus bekämpfen.

Die neue Coronavirus-Variante Omikron versetzt momentan die ganze Welt in Aufruhr. Der Anteil an Infektionen mit der Mutante steigt kontinuierlich an.

In Tests wurde zudem bereits festgestellt, dass Omikron die Antikörper von Geimpften und Genesenen teilweise umgehen kann. Immunisierte sind also weniger gut gegen die neue Variante geschützt als beispielsweise gegen Delta. Das Risiko einer schweren Erkrankung wird aber trotzdem erheblich vermindert.

Zudem haben Geimpfte und Genesene noch eine Geheimwaffe auf Lager, mit der sie Omikron bekämpfen können, schreibt «Focus». Diese Waffe heisst Immungedächtnis und besteht unter anderem aus T-Zellen.

Der Clou: Diese Zellen orientieren sich nicht am Spike-Protein, sondern greifen an anderen Stellen an. Somit spielen für die T-Zellen die Mutationen am Spike-Protein gar keine Rolle, denn für sie würden alle Coronavirus-Varianten gleich aussehen.

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