Kanton BL: Vorsicht! Trickbetrüger nutzen Nähe für Diebstahl
Im Kanton Basel-Landschaft sind derzeit Trickbetrügern, die gezielt Schmuck stehlen, unterwegs. Die Kantonspolizei mahnt zur Vorsicht.

Die Polizei Basel-Landschaft warnt derzeit vor einer Masche von Trickbetrügern, die gezielt Schmuck – insbesondere Halsketten – von ihren Opfern entwenden.
Die Täter suchen dabei bewusst die körperliche Nähe zu ihren Zielpersonen und nutzen verschiedene Vorwände, um unbemerkt an den Schmuck zu gelangen.
Die Täter sprechen ihre Opfer auf offener Strasse, zum Teil aus einem Fahrzeug heraus an und lenken sie mit scheinbar harmlosen Fragen oder Hinweisen ab.
So warnen sie beispielsweise vor einem angeblichen Insekt auf der Schulter oder geben vor, einen Fleck auf der Kleidung entfernen zu wollen.
Die Täter nutzen kurzen körperlichen Kontakt
In anderen Situationen geben sich die Täter besonders freundlich, bedanken sich überschwänglich oder versuchen, die Opfer mit einer Umarmung zu begrüssen.
Während dieses kurzen körperlichen Kontakts greifen sie geschickt nach dem Schmuck und entwenden insbesondere Halsketten – oft ohne, dass die Betroffenen den Diebstahl sofort bemerken.

Wachsamkeit und eine gesunde Portion Misstrauen können helfen, sich vor solchen und ähnlichen Trickbetrügereien zu schützen.
Verdächtige Situationen sollten gemeldet werden
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Basel-Landschaft um Beachtung der folgenden Tipps: Distanz wahren: Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre körperliche Nähe. Beugen Sie sich nicht in fremde Fahrzeuge.
Tragen Sie wertvollen Schmuck möglichst verdeckt oder verzichten Sie in belebten Bereichen darauf. Misstrauen bei ungewöhnlicher Hilfsbereitschaft: Seien Sie vorsichtig, wenn fremde Personen ungefragt Sie oder Ihre Kleidung berühren oder sehr aufdringlich helfen wollen.
Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum: Trickdiebe nutzen häufig Ablenkung – bleiben Sie wachsam, besonders in stark frequentierten Bereichen.
Verdächtige Situationen melden: Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei über die Notrufnummer 112/117.








